vergrößernverkleinern
Yogi Ferrell (r.) wird keinen neuen Vertrag bei den Dallas Mavericks unterschreiben
Yogi Ferrell (r.) wird keinen neuen Vertrag bei den Dallas Mavericks unterschreiben © Getty Images
teilenE-MailKommentare

Point Guard Yogi Ferrell hatte den Mavericks eine Vertragsverlängerung zugesichert, macht dann aber wieder einen Rückzieher. Für Dallas nicht das erste Mal.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre mussten die Dallas Mavericks einen bitteren Wortbruch erleben.

Eigentlich hatte Point Guard Yogi Ferrell den Mavs bereits zugesagt, einen weiteren Vertrag zu unterschreiben, jetzt hat sich der 25-Jährige doch anders entschieden.

Seit 2016 spielte Ferrell für die Franchise von Dirk Nowitzki. Noch vor wenigen Tagen wurde berichtet, einem neuen Kontrakt stünde nichts im Weg. Nun hat es sich der Guard aber anders überlegt. "Wir fühlen uns mit dem gesamten Deal doch nicht wohl und wollen weitere Optionen abwägen", sagte dessen Agent Cervando Tejeda gegenüber Yahoo Sports.

Zweite Enttäuschung für Mavericks

Die passende Option hat Ferrell demnach bereits gefunden. Bei den Sacramento Kings winkt ein Zweijahresvertrag über 6,2 Millionen Dollar - in Dallas hätte er in zwei Jahren 5,3 Millionen kassiert.

Für die Dallas Mavericks ist es nicht die erste Enttäuschung. 

Während der Free Agency 2015 hatte DeAndre Jordan den Mavericks ebenfalls bereits mündlich zugesagt. Wenig später bereute der Center seine Entscheidung und lies sich von den Clippers überzeugen, doch nach Los Angeles zu wechseln. In der Folge wurde Ferrell bei jedem Auftritt im American Airlines Center gnadenlos ausgebuht.

Mittlerweile hat sich Jordan doch den Mavs angeschlossen, in der kommenden Saison spielt er an der Seite von Nowitzki und Co. Wie die Fans darauf reagieren bleibt ungewiss.

Zwei Wortbrecher in Sacramento

Kurioserweise haben sich die Kings gleich zwei Wortbrecher für die kommende Saison gesichert. Nicht nur Ferrell hatte bereits bei einem anderen Team zugesagt, auch Neuzugang Nemanja Bjelica stand bereits bei einer anderen Franchise im Wort. 

Der Serbe unterschrieb in Sacramento einen Vertrag über drei Jahre und rund 20,5 Millionen Dollar. Eigentlich waren aber die Philadelphia 76ers davon ausgegangen, mit dem Power Forward in die nächste Saison zu gehen. 

Dem Team um das Duo Ben Simmons und Joel Embiid hatte Bjelica versprochen, ein Jahr bei ihnen zu spielen. Von diesem Deal trat er mit der Begründung zurück, doch wieder nach Europa zurückkehren zu wollen. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image