Top3-Plays der NBA: Brown schlägt Durants Monster Move
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Zum Auftakt in die neue NBA-Saison entscheiden die Celtics das Ost-Duell gegen die Sixers für sich. Superstar Irving bleibt blass, ein Youngster brilliert.

Es geht wieder rund in der NBA.

Die neue Saison wurde mit einem Kracher in der Eastern Conference eröffnet. Die Philadelphia 76ers waren bei den Boston Celtics zu Gast und die Hausherren haben direkt gezeigt, wer die Vorherrschaft im Osten anstrebt.

Mit 105:87 wurden die Sixers vom Parkett gefegt, und das, obwohl Superstar Kyrie Irving kaum einen Ball im Korb versenkte. Nur sieben Punkte und vier Rebounds trug Irving zum Sieg seiner Franchise bei. 

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Dass es dennoch zu einem derart deutlichen Sieg reichte, verwunderte auch Teamkollege Jayson Tatum: "Das Spezielle bei uns ist, dass unser allerbester Spieler heute keinen Wurf getroffen hat, wir aber dennoch mit 20 Punkten gewinnen konnten."

Taytum brilliert gegen 76ers

Tatum war es auch, der bei Boston für die nötigen Zähler sorgte. Mit 23 Punkten und neun Rebounds zeigte der Small Forward in seinem zweiten Jahr direkt eine bärenstarke Performance und schrammte nur knapp an einem Double-Double vorbei.

Dass es überhaupt derartig viele Punkte zu bewundern gab, war zu Beginn der Partie nicht abzusehen. Beide Teams starteten vor allem in der Offensive nervös und überhastet. Erst im zweiten Viertel nahm die Partie an Fahrt auf.

Neben Irving, der den Celtics in den Playoffs der letzten Saison verletzt gefehlt hatte, gaben auch Gordon Hayward und Daniel Theis nach langer Verletzungspause ihr Comeback. Der Deutsche steuerte in vier Minuten jedoch nur einen Rebound dazu.

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Bei Hayward war die Freude der Fans besonders groß. Dieser hatte sich im Eröffnungsspiel der letzten Saison nach nur wenigen Minuten eine schwere Verletzung zugezogen. Gegen die 76ers gelangen ihm zehn Zähler.

Double-Double für Embiid und Simmons

Bei Philadelphia war die Ernüchterung über den schlechten Saisonstart indes groß. Einschließlich der Playoff-Partien im letzten Jahr setzte es für die Sixers bei den Celtics bereits die zehnte Niederlage am Stück. Auch das Super-Duo Joel Embiid und Ben Simmons konnte die Niederlage nicht verhindern.

Immerhin durften sich Embiid (23 Punkte, zehn Rebounds) und Simmons (19 Zähler, 15 Rebounds) über ein Double-Double freuen.

Angesprochen auf die Rivalität zwischen beiden Teams sprach Embiid Klartext. "Das ist keine Rivalität. Sie treten uns immer in den Hintern", sagte der Big Man, der mehrmals von Celtics-Spielern niedergestarrt wurde. Nach einem beinahe gelungenem Poster-Dunk blickte beispielsweise Jaylen Brown Embiid hinterher.

"Ich hatte böse Absichten. Sehr böse Absichten", sagte Brown. Embiid erklärte: "Das war kein Dunk. Das war ein Block. Er ist glücklich reingerollt. Ich glaube, er weiß, dass es kein Block war."

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