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Dennis Schröder gewann mit OKC zuletzt sechs Spiele in Serie
Dennis Schröder musste für Russell Westbrook in der Starting Five Platz machen © Getty Images
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Dennis Schröder und die Oklahoma City Thunder feiern den zweiten Sieg in Folge. Der Nationalspieler spielt solide, bleibt aber im Schatten zweier OKC-Superstars.

Die Oklahoma City Thunder finden nach ihrem Fehlstart in die NBA mit vier Niederlagen in Folge allmählich in die Spur. Gegen die Los Angeles Clippers gelang dem Playoff-Kandidaten in der Western Conference der zweite Sieg in Folge. (Die Tabelle der NBA)

Zur Pause lag Oklahoma noch mit 54:67 in Rückstand, kam dann aber mit einem 22:2-Lauf aus der Kabine und entschied das Spiel letztlich mit 128:110 für sich.

Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder musste mit der Rolle als Back-Up für Superstar Russell Westbrook begnügen. Hinter dem MVP von 2017 kam der Braunschweiger auf 25 Minuten Einsatzzeit, in der er 15 Punkte erzielte.

Westbrook und George überragen

Der von einer Knie-Verletzung wieder genesene Westbrook trug die City Thunder zusammen mit Co-Star Paul George zum Sieg. Beide erzielten jeweils 32 Punkte. "Brodie", der sich die gesamte Partie über ein nickliges Privat-Duell mit Clippers-Guard Patrick Beverly lieferte, sammelte außerdem acht Assists. George machte mit zwölf Rebounds sein Double-Double perfekt.

Auch Center Steve Adams hatte am Ende zweistellige Werte in zwei Kategorien (18 Punkte, zehn Rebounds) auf dem Konto.

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Durch den zweiten Sieg in Folge nähert sich OKC in der noch nicht allzu aussagekräftigen Tabelle der Western Conference langsam den Playoff-Plätzen. Die Clippers stehen mit vier Siegen und drei Niederlagen noch knapp vor Westbrook, Schröder und Co.

Raptors setzen Traumstart fort

Die Toronto Raptors setzen ihren Traumstart in die neue Saison derweil fort. Das Team aus Kanada gewann das Spitzenspiel der Eastern Conference mit 129:112 gegen die Philadelphia 76ers und steht jetzt bei sieben Siegen aus den ersten acht Spielen. In der heimischen Scotiabank Arena sind die Raptors noch ungeschlagen.

Torontos überragender Akteur war wieder einmal Neuzugang Kawhi Leonard mit 31 Punkten. Kyle Lowry (20 Punkte, zwölf Assists) und Pascal Siakam (15 Punkte, 15 Rebounds) verbuchten dazu jeweils Double-Doubles.

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Bei den 76ers fand indes nur Big Man Joel Embiid zu Normalform. Der Kameruner dominierte mit 31 Punkten und elf Rebounds. Philadelphias Super-Rookies der Vorsaison, Ben Simmons und Nummer-1-Pick Markelle Fultz finden dagegen weiterhin nicht recht in die neue Spielzeit.

Der Australier Simmons steuerte immerhin noch elf Punkte und zehn Rebounds bei - leistete sich allerdings auch elf (!) Turnover. Fultz blieb mit acht Punkten gänzlich blass. (Ergebnisse und Spielplan)

Parker führt Hornets zum Sieg

Superstar Kyrie Irving, der vor der Partie mit seinen neuen kurz rasierten Haaren für Aufsehen sorgte, führte die Boston Celtics mit 31 Punkten zum 108:105-Erfolg gegen die Detroit Pistons.

Die Charlotte Hornets konnten sich beim 125:113 gegen die Miami Heat auf Alt-Star Tony Parker verlassen. Der Franzose, der sich in der Sommerpause nach 17 Jahren bei den San Antonio Spurs dem Team aus North Carolina angeschlossen hatte, erzielte 24 Punkte von der Bank und zeigte sich mit elf Assists mannschaftsdienlich wie eh und je.

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