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Die Oklahoma City Thunder verlieren auch das vierte Spiel gegen die Boston Celtics
Paul George war mit 22 Punkten bester Werfer der Oklahoma City Thunder © Getty Images
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Die Oklahoma City Thunder kassieren die nächste Niederlage in der NBA. Gegen die Celtics verpielt das Team von Dennis Schröder einen deutlichen Vorsprung.

Die Oklahoma City Thunder warten weiter auf den ersten Saisonsieg in der NBA.

Beim 95:101 gegen die Boston Celtics kassierte das Team von Dennis Schröder trotz deutlicher Pausenführung bereits die vierte Niederlage. Der Deutsche kam auf zehn Punkte und drei Rebounds in 24 Minuten.

Dabei sah es bis zur Halbzeit danach aus, als könnten die Thunder endlich den Bann brechen und das Feld als Sieger verlassen. Mit Jerami Grant anstelle von Patrick Patterson in der Starting Five erwischte die Mannschaft von Headcoach Billy Donovan einen Auftakt nach Maß. (Spielplan der NBA)

Oklahoma City mit deutlicher Führung zur Halbzeit

Immer wieder standen sich die Celtics, bei denen Daniel Theis insgesamt rund neun Minuten auf dem Parkett stand (vier Punkte, ein Rebound), selbst im Weg. Nur drei der ersten zwölf Versuche fanden den Weg in den Ring.

So führte OKC bereits nach etwas mehr als zwei Minuten mit neun Zählern Vorsprung. Auch eine Auszeit von Celtics-Trainer Brad Stevens konnte zunächst nicht für Besserung sorgen. Im Gegenteil: In der Folge konnte Oklahoma City den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen.

Erst mit einem 10:3-Lauf zum Ende des ersten Viertels konnte sich der NBA-Rekordchampion in der Partie zurückmelden. Doch die Thunder blieben, angeführt von Paul George (22 Punkte, acht Rebounds) weiterhin konzentriert und gingen mit einem Vorsprung von 16 Punkten in die Pause.

Celtics drehen nach der Pause auf

Danach wendete sich jedoch das Blatt. Insbesondere Al Horford lief nach der Pause zur Höchstform auf und brachte sein Team Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Der 32-Jährige verwandelte drei Dreier in Serie und sorgte dafür, dass die Celtics vor dem Schlussviertel plötzlich sogar mit einem Zähler in Führung lagen.

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Doch wer nun dachte, Boston hätte OKC endgültig den Zahn gezogen, der täuschte sich. Alex Abrines versenkte zwei Würfe von der Drei-Punkte-Linie in Folge und leitete damit einen 10:2-Lauf seines Teams ein, wodurch Oklahoma City plötzlich wieder mit neun Punkten in Führung lag.

Eine Minute vor dem Ende gelang Kyrie Irving dann der erneute Ausgleich, ehe Marcus Morris seine Mannschaft per Dreier wieder in Führung brachte. Während OKC nun mehr und mehr die Nerven versagten, spielten die Celtics die Partie abgeklärt und souverän zu Ende.

Superstar Russell Westbrook (13 Punkte, 15 Rebounds, acht Assists) hatte zwar auf dem ersten Blick gute Zahlen, doch mit einer unterirdischen Wurfquote (5 von 20 aus dem Feld) trug er eine große Mitschuld an der Niederlage.

Cavaliers weiter sieglos

Boston belegt nach dem dritten Sieg im fünften Spiel den fünften Platz im Osten, die Thunder rangieren in der Western Conference auf dem letzten Platz. (Tabelle der NBA)

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Auch die Cleveland Cavaliers warten nach dem Abgang von LeBron James weiter auf den ersten Sieg der Saison. Gegen die Detroit Pistons gab es eine 110:103-Niederlage.

Einen Sieg feierte dagegen die Portland Trail Blazers. Sie bezwangen die Orlando Magic deutlich mit 128:114.

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