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Im Duell zwischen den Los Angeles Lakers und den Houston Rockets fliegen die Fäuste. Die NBA sperrt drei Streithähne. Am härtesten trifft es einen Teamkollegen von LeBron.

Nach der Keilerei im Top-Spiel der Western Conference zwischen den Los Angeles Lakers und den Houston Rockets, das die Texaner mit 124:115 für sich entschieden, hat die NBA Strafen verhängt.

Am härtesten trifft es Lakers-Forward Brandon Ingram, der für vier Spiele suspendiert wurde. Teamkollege Rajon Rondo muss drei Spiele zuschauen, Rockets-Superstar Chris Paul bekommt eine Zwangspause von zwei Spielen aufgebrummt.

Ingram als Initiator

Die Liga machte Ingram als Initiator der Situation aus: "Ingram wird suspendiert, weil er aggressiv aufs Spielfeld zurückkehrte und zur Eskalation der Auseinandersetzung beitrug."

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Der 21-Jährige habe erst Houstons James Harden geschubst, dann Paul einen Faustschlag verpasst und einen Offiziellen in feindseliger Art und Weise attackiert.

Routinier Rondo wurde dafür bestraft, Paul geschlagen und bespuckt zu haben. Der Rockets-Spielmacher antwortete seinerseits mit Schlägen und Schubsen gegen Rondo. Weil der Lakers-Spielmacher aber als erstes ausfällig geworden sei, sperrte ihn die NBA für ein Spiel mehr als seinen Kontrahenten.

Rockets verlieren ohne Paul

Paul fehlte Houston bereits im Spiel gegen die Los Angeles Clippers, das der Titelfavorit prompt mit 112:115 verlor. Dementsprechend wenig Verständnis zeigten die Rockets für die Suspendierung ihres Superstars. "Es ist einfach nicht gerecht. Wenn man ihn für ein Spiel suspendiert hätte, um ein Zeichen zu setzen, hätte ich es noch verstanden", sagte Houstons Coach Mike D'Antoni.

Auch Teamkollege Eric Gordon, der gegen die Clippers für Paul in die Startformation rutschte, nahm den Superstar in Schutz: "Wenn dich jemand angreift, musst du dich eben irgendwie verteidigen."

Kurzer Rückblick: Beim Heim-Debüt von LeBron James im Staples Center von Los Angeles war es zu wüsten Szenen gekommen.

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Gut vier Minuten vor dem Ende der Partie wurde das Spiel unterbrochen, nachdem Rockets-Superstar James Harden zum Korb gezogen war.

Das Foul von Gegenspieler Brandon Ingram erregte die Gemüter. Der 21-Jährige heizte die Stimmung weiter an, indem er Harden einen Schubser verpasste.

Immer mehr Akteure versammelten sich, um über die Szene zu diskutieren. Dann begannen die Handgreiflichkeiten.

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Wie die Videoaufnahmen zeigen, fingerte Houston-Spielmacher Chris Paul zunächst in Rajon Rondos Gesicht herum. Das ließ sich dieser nicht gefallen - und schon flog die erste Faust.

Paul und Rondo schlugen sich in bester Boxer-Manier. Ingram, der sich in der Zwischenzeit verzogen hatte, kehrte zurück und drosch mit seiner rechten Hand einmal kräftig auf Paul ein.

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