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NBA: Todesangst! Enes Kanter verzichtet auf London-Trip von New York Knicks
Enes Kanter verzichtet auf die Reise nach London © Getty Images
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München - Enes Kanter von den New York Knicks verzichtet auf die Reise nach London - aus Angst, getötet zu werden. Er erhebt schwere Vorwürfe an eine Person.

NBA-Profi Enes Kanter von den New York Knicks wird nicht mit seinem Team nach London für die Partie gegen die Washington Wizards reisen.

Kanter erklärte am Freitag, dass er sich nicht außerhalb der USA oder Kanada bewegen könne, "denn es besteht die Chance, dass ich dann getötet werde". 

Der Center hatte in der Vergangenheit scharfe Kritik am türkischen Staatspräsidenten Recep Tayip Erdogan geübt. Im Zuge dessen wurde Kanters Staatsbürgerschaft annulliert.

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Kanters Vater Mehmet war im vergangenen Jahr wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung in der Türkei angeklagt worden.

Kanter erklärt Verzicht auf London-Reise

"Traurigerweise kann ich nicht nach London reisen wegen dieses verdammten Wahnsinningen, dem türkischen Präsidenten", sagte Kanter.

Weiter erklärte Kanter: "Es betrübt mich, dass diese ganze Sache meine Karriere und den Basketball beeinflusst, weil ich meinem Team helfen will, zu gewinnen. Aber nur wegen diesem einen Wahnsinnigen, dem Diktator, kann ich meinen Job nicht erledigen. Das ist sehr traurig."

Die Knicks teilten später mit, dass es außerdem Probleme mit Kanters Visum gegeben hätte.

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In der aktuellen Saison kommt der 26-Jährige auf 14,4 Punkte und 10,6 Rebounds im Schnitt und ist eine echte Stütze für die Knicks. (Service: Tabellen der NBA)

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