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NBA: Dirk Nowitzki erhält eigenes Emoji auf Twitter vor All-Star Game
Dirk Nowitzki musste mit den Mavericks die nächste Niederlage einstecken © Getty Images
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Die Dallas Mavericks kassieren gegen die Milwaukee Bucks eine Niederlage. Trotz einer Dreier-Show geht das Team von Dirk Nowitzki als Verlierer vom Parkett.

Was für eine bittere Niederlage! Gegen die Milwaukee Bucks haben die Dallas Mavericks mit 107:122 verloren - obwohl die Franchise von Dirk Nowitzki eine wahre Dreier-Show ablieferte.

Es hat einfach nicht gereicht. Beim Heimspiel gegen die Bucks gelingen den Mavs sagenhafte 22 Dreier, den Franchise-Rekord hatte das Team damit bereits eingeholt. Um einen neuen Rekord aufzustellen, hätte noch ein einziger Treffer gefehlt, dieser gelang jedoch nicht. Trotz der vielen Punkte blieb die Truppe von Head Coach Rick Carlisle am Ende aber chancenlos. 

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Und das, obwohl bei den Bucks der verletzte Khris Middleton nicht einmal auf dem Feld stand. Auch der neu akquirierte Nikola Mirotic konnte Milwaukee nicht behilflich sein. Aufseiten der Mavs war Knicks-Neuzugang Kristaps Porzingis, der sich immer noch in der Rehabilitation befindet, nicht mit von der Partie. 

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Greek Freak zeigt sein Können

Während es im ersten Viertel noch ausgeglichen zuging, zog Milwaukee mit Beginn des zweiten Abschnitts davon. 13 Punkte Rückstand zur Pause bedeuteten für die Mavs eine zu große Bürde.

Vor allem Bucks-Superstar und All-Star Game Kapitän Giannis Antetokounmpo zeigte mal wieder seine Klasse. 29 Punkte, 17 Rebounds und fünf Assists brachte er auf das Scoreboard und war damit Topscorer seiner Franchise. Bei den Mavs war Rookie Luka Doncic trotz blasser Leistung mit 20 Zählern bester Werfer.

Dirk Nowitzki stand 18 Minuten auf dem Feld, erzielte jedoch nur sechs Punkte, was vor allem seiner schwachen Wurfquote geschuldet war. Der Deutsche brachte lediglich zwei von neun Versuchen aus dem Feld im Korb unter. Auch bei den Dreiern gelangen ihm nur ein Drittel seiner Würfe. 

Maxi Kleber stand erneut in der Starting Five und kam in 25 Minuten auf elf Zähler.

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie mussten die Mavericks wieder einen Rückschlag hinnehmen. Mit 25 Siegen und 29 Niederlagen liegt Dallas in der Western Conference auf Rang elf. Die Milwaukee Bucks thronen im Osten mit einer Bilanz von 41:13 auf Rang eins. (Tabellen der NBA)

Davis bei Comeback ausgebuht

Anthony Davis erlebte indes sein Comeback im Trikot der New Orleans Pelicans. Nachdem ein möglicher Trade in Richtung Los Angeles Lakers geplatzt war, wurde der Power Forward in der heimischen New Orleans Arena zu Beginn der Partie ausgebuht. Allzu lange hielt die Wut der Fans aber nicht an. Davis stand 25 Minuten auf dem Parkett und brachte in der Zeit 32 Punkte und neun Rebounds auf das Scoreboard.

Es war das erste Mal in der Karriere des 25-Jährigen, dass er in weniger als 25 Minuten mehr als 30 Punkte für sich verbuchen konnte. "Meine Teamkollegen sind zu mir gekommen und haben mir gesagt, dass sie wollen dass ich spielen. Ich liebe es wieder zurück auf dem Parkett zu sein", sagte Davis nach der Partie im ESPN-Interview.

Im letzten Viertel wurde er aber nicht mehr eingesetzt und musste die heiße Schlussphase beim 122:117-Sieg seiner Pelicans gegen die Minnesota Timberwolves von Außen verfolgen. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Sixers erstmals mit neuer Starting Five

Auch die Philadelphia 76ers waren in der Nacht zu Samstag im Einsatz. Gegen die Denver Nuggets leuchtete am Ende ein 117:110-Erfolg von der Anzeigentafel. Beim Heimspiel stand dabei auch erstmals die neue und bärenstarke Starting Five auf dem Parkett. Tobias Harris, Joel Embiid, Ben Simmons, Jimmy Butler und J.J. Redick wirbelten.

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Shooting Guard Redick erwischte dabei einen besonders guten Abend und verzeichnete 34 Zähler für sich, auch alle andere Starter punkteten zweistellig. 

Curry mit mieser Quote

Bei den Golden State Warriors gab es ebenfalls Grund zum Jubeln. Gegen die Phoenix Suns siegte der Meister mit 117:107, Steph Curry erlebte dabei aber keinen sonderlich guten Abend. Er erzielte zwar 20 Punkte, seine Wurfquote ließ aber zu wünschen übrig. Drei von elf Dreiern fanden ihren Weg in den Korb, auch aus dem Feld war die Quote mit sechs von 17 eher mäßig. 

Mit 25 Zählern durfte sich Klay Thompson bei den Warriors über den Titel Topscorer freuen. Bei den Suns erzielte Kelly Oubre Jr. von der Bank kommend die gleiche Punktzahl.

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