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Die Dallas Mavericks kassieren bei den Los Angeles Clippers die nächste Pleite. Superstar Dirk Nowitzki erlebt zum Ende der Partie einen ganz besonderen Moment.

Die emotionalen Abende für Dirk Nowitzki nehmen kein Ende. 

In seiner wohl letzten Saison war der Deutsche in der Nacht mit den Mavs bei den Los Angeles Clippers zu Gast. Dabei kam es wenige Sekunden vor Spielende zu einer berührenden Situation. Clippers-Coach Doc Rivers nahm eine Auszeit, aber nicht, um sein Team zu coachen, sondern um Nowitzki zu würdigen.

Rivers griff zum Mikrofon, zeigte auf den 40-Jährigen und sagte: "Dirk Nowitzki, einer der Größten aller Zeiten."

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Die Fans in der Arena der Clippers sprangen auf und jubelten dem Superstar der Mavericks zu, auch die Gegenspieler klatschten. Nowitzki selbst reckte sichtlich gerührt den Daumen in die Höhe. Es war nebenbei auch Nowitzkis 1500. Einsatz in der NBA. Erst als vierter Spieler der Historie durchbrach er diese Schallmauer. Auf den drittplatzierten John Stockton fehlen ihm noch vier Partien. Die Nummer eins ist Celtics-Legende Robert Parrish (1611 Spiele).

Nowitzki von Fans gerührt

"Das war so lieb, ich schätze das sehr. Zuerst habe ich überhaupt nicht verstanden, warum er so kurz vor Schluss noch ein Timeout nimmt. Und dann hat er sich das Mikrofon geschnappt", erzählte Nowitzki nach der Partie. "Das war ein sehr emotionaler Moment und hat mich sehr demütig gemacht. Die Fans geben mir so viel Liebe", sagte Nowitzki weiter.

Auch in Boston, New York und Indiana war Nowitzki zuletzt von den Zuschauern gefeiert worden. "Die Reaktionen der Fans in manchen Hallen sind unglaublich", schwärmte der 40-Jährige.

Nach dem emotionalen Moment wurde das Spiel fortgesetzt.

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Für einen Sieg der Mavs reichte es aber nicht. Am Ende stand eine 112:121-Pleite zu Buche. Nowitzki kam in 26 Minuten auf zwölf Punkte und fünf Rebounds, seine Wurfquote war allerdings wenig überzeugend. Zwei von sieben Dreiern fanden ihren Weg in den Korb, dazu drei von zehn Würfen aus dem Feld.

Doncic mit Triple-Double

Bester Akteur bei Dallas war wie so häufig Luka Doncic. Der Rookie verzeichnete mit 28 Zählern, zehn Rebounds und zehn Assists sein viertes Triple-Double in dieser Saison. Der zweite Deutsche in Diensten der Mavs, Maxi Kleber, kam auf zehn Punkte. 

Bei den Clippers war Montrezl Harrell von der Bank erfolgreichster Werfer. Er brachte 32 Punkte auf das Scoreboard.

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Die Mavericks mussten damit bereits ihre fünfte Pleite in Serie hinnehmen, Dallas liegt im Westen auf dem 13. Platz. Mit 26 Siegen und 34 Niederlagen ist der Rückstand zum letzten Playoff-Platz groß, dort stehen die San Antonio Spurs (33:29). (DATENCENTER: Die NBA-Tabellen)

Rekordserie von Harden endet

Für James Harden gab es dagegen wenig Grund zur Freude. Die Houston Rockets besiegten zwar die Atlanta Hawks mit 119:111, die Rekordserie des Point Guards fand jedoch ein Ende.

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32 Spiele lang erzielte Harden mehr als 30 Punkte, gegen die Hawks blieb das Scoreboard aber bei 28 Punkten stehen. Der ohnehin noch weit entfernte Rekord von Wilt Chamberlain, der 65 Spiele in Folge mehr als 30 Punkte erzielt hatte, bleibt damit bestehen.

Die Golden State Warriors durften sich indes über ihren nächsten Sieg freuen. Sie besiegten die Charlotte Hornets mit 121,110. Deutlich knapper ging es bei den Philadelphia 76ers zu. Philly gewann gegen die Pelicans mit 111:110.

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