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Dirk Nowitzki erreicht kurz vor dem Saisonende eine weitere Traummarke. Dallas feiert einen Sieg nach Verlängerung, der aber auch negative Aspekte hat.

Dirk Nowitzki hat in seinem womöglich drittletzten NBA-Spiel einen weiteren Meilenstein abgeräumt.

Der deutsche Star griff sich beim Overtime-Thriller gegen die Memphis Grizzlies, den die Dallas Mavericks mit 129:127 gewannen, den 10.000 Defensivrebound seiner Karriere.

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Nowitzki ist erst der fünfte Spieler aller Zeiten, der diese Marke erreicht. Mit nun 10.004 liegt Nowitzki in dieser Kategorie nur hinter Kevin Garnett (11.453), Karl Malone (11.406), Tim Duncan (11.232) und Robert Parish (10.117).

Insgesamt blieb Nowitzki aber blass. Er traf in zwölf Minuten nur einen seiner fünf Würfe aus dem Feld und kam auf zwei Zähler, fünf Rebounds, einen Assist und einen Block. Insgesamt hat der 40-Jährige nun 31.510 Punkte in seiner Karriere erzielt.

In der zweiten Halbzeit kam Nowitzki nicht mehr zum Einsatz. Er hat 76 Partien gegen Memphis absolviert und damit so viele wie kein anderer Spieler in der Historie.

Überraschende Helden

Entscheidende Spieler für die Mavericks waren Guard Trey Burke und Center Salah Mejri, die von der Bank kommend zusammen 43 Punkte erzielten.

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Mejri (19 Zähler) brachte die Mavs erst in die Verlängerung und erzielte dort die ersten sieben Punkte. Dazu kam er auf neun Rebounds und vier Blocks.

"Er war großartig. Er hat fast alles gemacht", sagte Trainer Rick Carlisle.

Chancen auf Top-Draftpick sinken

Allerdings wird der Sieg - zumindest im Fan-Lager der Mavs - nicht nur freudige Gesichter hinterlassen haben. Denn Dallas zog mit nun 32 Siegen und 48 Niederlagen in der Tabelle mit den Grizzlies gleich und ist von den Atlanta Hawks (29-52), die derzeit das fünftschlechteste Team sind, nicht mehr einzuholen.

Zudem sind auch die New Orleans Pelicans (33-48) und die Washington Wizards (32-49) für die Mavs bei noch zwei verbleibenden Spielen noch einzuholen. Für die Chancen in der Draft-Lottery könnte der Sieg also teuer gewesen sein.

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Dallas muss in der Lotterie unter den Top 5 landen, sonst wandert der Pick aufgrund des Trades für Luka Doncic im vergangenen Jahr nach Atlanta. Im Draft kommen unter anderem die Duke-Stars Zion Williamson und R.J. Barrett in die Liga.

In den letzten beiden Spielen der regulären Saison treffen die Mavericks noch zu Hause auf die Phoenix Suns (19-62) und auswärts auf die San Antonio Spurs (47-34), die noch um eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs im Westen kämpfen.

Für Nowitzki könnten es die letzten zwei Auftritte sein. Bislang hat der Würzburger es aber offen gelassen, ob er noch eine Saison dranhängt.

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