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Der zurückgetretene Superstar der Dallas Mavericks nimmt eine "merkwürdige Sehnsucht" nach dem Scheitern von hochgejubelten Menschen wahr. Die sei ihm nicht geheuer.

Dirk Nowitzki (40) hat nach seinem Abschied von der Basketballbühne den Umgang mit deutschen Sportidolen kritisiert.

"Diese merkwürdige Sehnsucht nach dem Scheitern zuvor hochgejubelter Menschen ist mir nicht geheuer", sagte der langjährige NBA-Profi der Wochenzeitung Die Zeit (Mittwochsausgabe).

"Erst feiern die Menschen uns Sportler dafür, dass wir etwas besser können als sie. Was ist das schon? Wir werfen einen Ball in einen Korb oder radeln einen Berg hoch. Und sobald die Leute etwas finden, was Grund zur Schadenfreude gibt, stürzen sie sich drauf", sagte Nowitzki, "als wollten sie sagen: Ha! Der ist doch nicht besser als ich."

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Nowitzki: "Ich bin ein Mensch"

Das habe er aber niemals behauptet, genau wie Tennisidol Boris Becker. "Sie werden einiges an mir finden, was ich längst nicht so gut kann wie viele andere. Ich bin ein Mensch. Noch bewege ich mich in einem perfekt auf mich abgestimmten System", erklärte Nowitzki: "Vielleicht wird die größte Herausforderung für mich sein, Fehler machen zu dürfen und nicht gleich dafür verurteilt zu werden."

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Nowitzki hatte seine Basketballkarriere in der vergangenen Woche nach 21 Jahren bei den Dallas Mavericks beendet.

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