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München - Kaum bei den Los Angeles Lakers von LeBron James vor die Tür gesetzt, hat Luke Walton schon einen neuen Posten.

Nur wenige Tage nach seinem Aus bei den Los Angeles Lakers von Superstar LeBron James hat Trainer Luke Walton schon einen neuen Job gefunden.

Der Coach ist sich mit den Sacramento Kings einig geworden. 

"Ich kenne Luke seit vielen Jahren. Ich bin so froh, ihn hier bei den Kings begrüßen zu können", sagte Vlade Divac. Sacramentos General Manager, früher Welt- und Europameister mit Jugoslawien, hatte selbst für die Kings und die Lakers gespielt.

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LeBron-Lakers verpassen Playoffs - Walton muss gehen

Walton hätte bei den Lakers noch zwei Jahre Vertrag gehabt, verpasste aber auch in seinem dritten Jahr in Folge die Playoffs.

Vor allem nach der Ankunft von Superstar LeBron James war mehr von der Glamour-Franchise erwartet worden. Die Saison in LaLa-Land verlief wenig erfolgreich, bat dafür aber umso mehr hollywoodreifes Drama.

Fragwürdige Verpflichtungen wie Lance Stephenson oder Michael Beasley zahlten sich nicht aus, James fehlte länger verletzt, das öffentliche Werben um Anthony Davis von den New Orleans Pelicans - für den nahezu alle Youngster getradet werden sollten - geriet zum PR-Desaster. Einen Trade gab es letztlich nicht, dafür eine kaputte Team-Chemie.

Am Ende der Saison schmiss Lakers-Legende Magic Johnson seinen Job als President of Basketball Operations hin und Coach Walton musste gehen.

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Kerr kritisiert Lakers für Trennung

Waltons früherer Chef Steve Kerr machte keinen Hehl daraus, dass er die Trennung vom Lakers-Coach für einen Fehler hält. 

"Sie verlieren einen der besten Menschen in der NBA", sagte der Coach der Golden State Warriors, mit denen Walton als Assistent 2015 den NBA-Titel gewonnen hatte: "Sie verlieren jemanden, der die NBA kennt wie kaum ein anderer. Einen, an den die Spieler glauben und für den sie spielen wollen."

Gleichzeitig stichelte Kerr gegen die Lakers. "Als Coach bist zu zu 100 Prozent von den Begleitumständen abhängig, wie stark die Organisation ist, vom Momentum, dem Zusammenhalt. Alles muss passen. Wenn nicht - so wie wir das bei den Lakers sehen - dann wird es Verluste geben. Und der Trainer ist immer der erste."

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James-Kumpel Lue neuer Lakers-Coach?

Zwar wurde das als Trennung in beiderseitigem Einverständnis verkauft, schon die gesamte Saison über galt es aber als offenes Geheimnis, dass das LeBron-Lager nicht komplett auf Waltons Seite sei.

Passend dazu kamen direkt nach der Trennung Gerüchte um ein Engagement von Tyronn Lue auf - einen bekannten LeBron-Kumpel, mit dem der "King" bei den Cleveland Cavaliers 2016 den Titel geholt hatte.

Ein weiterer Kandidat für den Coaching-Job bei LeBrons Lakers ist Monty Williams, derzeit noch Assistenztrainer bei den Philadelphia 76ers.

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