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Joel Embiid (r.) blickte auf das Handy von Amir Johnson
Joel Embiid (r.) blickte auf das Handy von Amir Johnson © DAZN
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Joel Embiid und Teamkollege Amir Johnson sorgen beim Playoff-Auftakt der NBA für Verwunderung. Das Sixers-Duo schaut aufs Handy anstatt das Spiel zu verfolgen.

Beim ersten Spiel der NBA-Playoffs zwischen den Philadelphia 76ers und den Brooklyn Nets haben Sixers-Star Joel Embiid und Teamkollege Amir Johnson für einen kleinen Handy-Eklat gesorgt.

Bei der überraschenden 102:111-Niederlage der 76ers wurden Embiid und der erfahrene Veteran, der nicht zum Kader gehörte, von den Kameras dabei eingefangen, wie sie im vierten Viertel auf Johnsons Smartphone blickten und offenbar eine Text-Nachricht lasen (Spielplan der NBA-Playoffs).

Johnson ging kurze Zeit später in die Kabine, kehrte aber wieder zurück.

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Nach der Partie äußerte sich Embiid zur Angelegenheit und klärte auf, warum beide Spieler auf das Handy blickten. "Ich habe nur auf das Handy geschaut, weil Amir mir gesagt hat, dass seine Tochter extrem krank ist und er schauen wollte, wie es ihr geht", so der 25-Jährige.

Keine Strafe für Embiid

Der Center wurde für seinen Blick auf das Smartphone seines Teamkollegen nicht bestraft, Amir Johnson kassierte dagegen eine Geldstrafe in nicht genannter Höhe.

"Ich übernehme die volle Verantwortung und akzeptiere die Konsequenzen für mein Handeln", sagte Johnson nach der Partie. Sixers-GM Elton Brand war ob der Aktion, die laut NBA-Regeln verboten ist, ebenfalls wenig erfreut. "Ich habe das Thema mit ihm besprochen und er hat verstanden, warum seine Aktion inakzeptabel war", erklärte der General Manager. 

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Auch wenn sich Johnson um seine kranke Tochter sorgte, war die Szene sinnbildlich für das Auftreten der 76ers. Einzig Jimmy Butler (34 Punkte) war bei der Heimpleite gegen die Nets voll auf der Höhe.

Nets überzeugen mannschaftlich

Embiid kam zwar auf 22 Punkte, 15 Rebounds, vier Assists und fünf Blocks, kam aber auch aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung nur 24 Minuten zum Einsatz. Zudem hatte er nicht den erhofften Einfluss und traf nur fünf seiner 15 Würfe.

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Bei den Nets überzeugten mehrere Spieler. D'Angelo Russell steigerte sich nach der Pause und hatte am Ende 26 Punkte auf dem Konto. Auch die Bankspieler Caris LeVert (23), Spencer Dinwiddie (18) und Ed Davis (12 und 16 Rebounds) setzten wichtige Impulse.

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