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James Harden(r.) erwischte nicht seinen besten Tag
James Harden(r.) erwischte nicht seinen besten Tag © Getty Images
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Die Houston Rockets dürfen sich gegen die Utah Jazz über den nächsten Sieg freuen. Superstar James Harden erwischt dabei wahrlich nicht seinen besten Tag.

Große Freude bei den Houston Rockets. Auch in Spiel drei der Playoff-Serie gegen die Utah Jazz gelang dem Team ein Sieg. Mit 104:101 setzte sich die Franchise von Trainer Mike D'Antoni beim Auswärtsspiel in Utah durch. Damit fehlt nur noch ein Sieg, um den Einzug in die nächste Playoff-Runde perfekt zu machen.

Trotz dessen, dass sich Superstar James Harden bei den Rockets über den Titel Topscorer freuen durfte, erwischte er wahrlich nicht seinen besten Tag. Er traf zwar 14 von 16 Freiwürfen, ansonsten fanden aber nur wenige seiner Würfe den Weg in den Korb. 

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Lediglich drei von 20 Würfen aus dem Feld waren erfolgreich und auch bei den Dreiern sah es mit einer Ausbeute von zwei Treffern bei 13 Versuchen mehr als nur mau aus. 

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Harden mit Negativrekord

Während des Spiels stellte Harden sogar einen neuen NBA-Negativrekord auf. Die ersten 15 Würfe aus dem Feld gingen allesamt daneben. Noch nie startete ein Spieler schlechter in ein NBA-Playoffspiel.

Dennoch wurde der 29-Jährige zum Matchwinner, weil er 14 seiner 22 Zähler erst im letzten Viertel beisteuerte, fünf davon in den letzten 40 Sekunden. Bis dahin hatten die Rockets nahezu dauerhaft in Rückstand gelegen. Weil ihm auch zehn Assists gelangen, durfte er sich am Ende sogar über ein Double-Double freuen.

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Bei den Utah Jazz überragte Donovan Mitchell mit 34 Punkten. Isaiah Hartenstein kam bei den Rockets nicht zum Einsatz.

Nuggets gelingt Ausgleich

Auch im Spiel zwischen den Denver Nuggets und den San Antonio Spurs ging es heiß her. Denver durfte sich über einen 117:103-Sieg und den damit verbundenen 2:2-Ausgleich in der Playoff-Serie freuen.

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Während die Spurs um Head Coach Gregg Popovich mit einem brillanten Start glänzten, kamen die Nuggets nur schwer in Fahrt. Je länger jedoch das Spiel dauerte, desto mehr spielte sich das Team um Nikola Jokic in einen Flow.  

Vor allem Center Jokic glänzte als bester Schütze mit 29 Punkten, auch Jamal Murray trug mit 24 Zählern maßgeblich zum Erfolg seiner Franchise bei. Bei den Spurs war LaMarcus Aldridge mit ebenfalls 24 Punkten bester Werfer. (Spielplan der NBA-Playoffs)

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Besonders groß war der Frust bei DeMar DeRozan. Der Shooting Guard der Spurs war nach einem Offensiv-Foul derart gefrustet, dass er den Ball in Richtung des Referees Scott Foster warf. Dementsprechend frühzeitig war der Arbeitstag für DeRozan beendet.

Bucks bauen Serie aus

Grund zur Freude gab es auch für die Milwaukee Bucks. Gegen die Detroit Pistons gelang ein 119:103-Sieg. In der Playoff-Serie führt das Team von Giannis Antetokounmpo nun bereits mit 3:0 und braucht nur noch einen Sieg, um die nächste Runde zu erreichen.

Der "Greek Freak" zeigte mit 14 Punkten und zehn Rebounds eine vergleichsweise unscheinbare Leistung. Bester Werfer bei den Bucks war Khris Middleton mit 20 Zählern. Brook Lopez und Eric Bledsoe erzielten je 19 Zähler.

Bei den Pistons stand Blake Griffin nach seiner Knieverletzung wieder in der Starting Five und avancierte mit 27 Punkten gleich zum Topscorer. An der Niederlage seines Team änderte die starke Leistung des Power Forwards aber nichts.

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