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76ers-Star Joel Embiid gerät mit Gegenüber Karl-Anthony Towns von den Timberwolves aneinander. Die NBA reagiert und sperrt die beiden Streithähne für mehrere Spiele.

Eine Schlägerei zwischen Joel Embiid und Karl-Anthony Towns hat die NBA-Partie zwischen den Philadelphia 76ers und den Minnesota Timberwolves (117:95) überschattet.

Die zwei Big Men, die bereits eine Historie im Trash-Talk gegeneinander haben, gerieten im dritten Viertel aneinander und wurden handgreiflich. Zunächst schubsten sich die beiden Stars, dann schlug Towns nach dem 76ers-Star und nahm Embiid in den Schwitzkasten. Embiid reagierte und drückte laut ESPN seinen Daumen in das rechte Auge seines Gegners, bevor 76ers-Coach Brett Brown und andere Spieler die beiden Kontrahenten trennten.

Je zwei Spiele Sperre für Embiid und Towns

Nach einer Video-Überprüfung wurden beide aus dem Spiel ausgeschlossen. Brown erklärte hinterher, keine Sperre für Embiid zu befürchten, da von diesem keine Schläge ausgegangen wäre und er die Prügelei nicht angezettelt hätte.

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Dennoch zeigten die NBA-Offiziellen keine Gnade und sperrten sowohl Embiid als auch Towns für je zwei Spiele. In das Urteil ging auch die anschließende Eskalation über die sozialen Medien ein, begründete NBA-Vizepräsident Kiki VanDeWeghe.

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"Wir hielten die Auseinandersetzung für einen Kampf. Bezüglich der Regeln wurden beide daher ausgeschlossen", sagte Referee-Boss Mark Ayotte. "Ich habe gesehen, wie sie mit den Armen aneinander gerieten. Das resultierte in der Schlägerei."

"Heute hat mich eine Katze angegriffen"

Embiid reagierte kurz nach dem Ausschluss via Twitter: "Ich bin unter Löwen aufgewachsen und heute hat mich eine Katze angegriffen", spottete der 25-Jährige. Seiner Meinung nach gab es keine Vorgeschichte auf dem Platz, die beiden seien spontan aufeinander losgegangen. "Das ist Basketball. Darin bin ich gut - ich komme gern in die Köpfe anderer Leute."

Bei Instagram beleidigten sich die beiden im Anschluss noch auf persönlicher Ebene weiter.

Fans feiern Embiid nach Ausschluss

Als Embiid nach der Suspendierung zu den Umkleidekabinen ging, imitierte er einen Schattenboxer und wurde von den Fans mit "MVP"-Rufen bedacht. "Ich habe versucht, so cool wie möglich in dieser Situation zu bleiben. Ich habe selbst nicht geschlagen, also sollte ich nicht suspendiert werden", meinte der 76ers-Star. "Aber es ist schon öfter passiert, dass alles, was ich mache, strenger beurteilt wird."

Trotz seiner angeblichen Unschuld kam Embiid wie auch Gegenüber Towns nicht um eine Sperre herum.

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Die Sixers feierten den vierten Sieg im vierten Spiel, Embiid wurde trotz nur 20 gespielten Minuten mit 19 Punkten Topscorer seines Teams. Towns kam bis zu seinem Ausschluss auf 13 Punkte.

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