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Auch Kyrie Irving konnte die Niederlage der Brooklyn Nets gegen die Minnesota Timberwolves nicht verhindern
Auch Kyrie Irving konnte die Niederlage der Brooklyn Nets gegen die Minnesota Timberwolves nicht verhindern © Getty Images
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Kyrie Irving glänzt bei Niederlage der Nets mit 50 Punkten. Dennis Schröder und Daniel Theis starten mit ihren Teams mit einer Niederlage in die neue NBA-Saison.

Dennis Schröder und Daniel Theis sind mit ihren Teams mit einer Niederlage in die neue Spielzeit der NBA gestartet.

Während sich Schröder mit seinen Oklahoma City Thunder gegen die Utah Jazz mit 95:100 geschlagen geben musste, kassierten Theis' Boston Celtics eine 93:107-Niederlage gegen die Philadelphia 76ers. 

Vor allem Schröder erlebte dabei einen Rabenschwarzen Tag und kam in 31 Minuten auf dem Feld lediglich auf drei Punkte, verzeichnete aber immerhin sechs Rebounds und vier Assists. Sein Nationalmannschaftskollege kam in zehn Minuten auf ebenfalls drei Zähler sowie einen Rebound.

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Deutlich besser lief es dagegen für Kyrie Irving, der bei seinem Debüt für die Brooklyn Nets auf 50 Punkte kam, die Niederlage gegen die Minnesota Timberwolves aber dennoch nicht verhindern konnte.

Noch nie hatte ein Spieler im ersten Spiel für sein neues Team so viele Punkte erzielt. Den Rekord hielt bisher Kiki Vandeweghe mit 47 Punkten im Jahre 1984.

OKC gibt Führung in Schlussminuten aus der Hand

Die Thunder erlebten in der Vivint Smart Home Aren in Salt Lake City einen schwachen Start und jagten von Anfang an einem Rückstand hinterher, wohin gegen die Hausherren, angeführt vom in den Anfangsminuten überragenden Bojan Bogdanovic einen Start nach Maß erwischten und bereits nach dem ersten Viertel mit elf Punkten in Führung lagen.

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Im zweiten Viertel schlug OKC dann allerdings zurück und konnten den Rückstand bis zur Halbzeit auf drei Punkte verringern (46:49). Insbesondere Chris Paul, Shai Gilgeos-Alexander und Danilo Gallinari fanden in dieser Phase immer besser ins Spiel und setzten ihren Lauf auch im dritten Abschnitt weiter fort, so dass die Thunder beim Stand von 64:62 nach knapp 31 Minuten die Führung übernahmen.

Diese konnte Oklahoma City bis vier Minuten vor dem Ende aufrechterhalten, ehe Utah mit einem furiosen Schlusssprint, insbesondere von Top-Scorer Donovan Mitchell (32 Punkte), zurückschlug und sich am Ende einen knappen Sieg sicherte. (Spielplan der NBA)

Simmons führt 76ers zum Sieg gegen Celtics

Im Wells Fargo Center von Philadelphia erlebten die Zuschauer ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste aus Boston zunächst den besseren Start erwischten und das erste Viertel mit einer 25:20-Führung beendeten. 

Allerdings fanden die Celtics über die gesamte Spieldauer nie wirklich zu ihrem Rhythmus und verzweifelten letztendlich vor allem an ihrer schwachen Wurfausbeute von gerade einmal 36 Prozent aus dem Feld.

Auf der Gegenseite machte es mit laufender Spieldauer insbesondere Ben Simmons immer besser, der am Ende mit 24 Punkten zwar einen weniger als Gordon Hayward auf der Gegenseite verbuchen konnte, dennoch aber der klar spielbestimmende Akteur des Abends war.

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Eine Schrecksekunde erlebten die 76ers, als Joel Embiid nach einem Ellbogenschlag blutend vom Feld musste. Doch bereits zum Ende des dritten Viertels meldete sich der 25-Jährige mit einem Dreier auf dem Feld zurück und trug damit dazu bei, dass sein Team mit einem 77:68 in den Schlussabschnitt ging.

In diesem drückten die Celtics zwar noch einmal aufs Gas, auf mehr als drei Punkte konnten sie den Rückstand aber nicht mehr verkürzen.

Nets kassieren Overtime-Pleite gegen Timberwolves

Ebenfalls eine Niederlage mussten die Brooklyn Nets einstecken - und das trotz einer Gala-Vorstellung des neuen Superstars Kyrie Irving.

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Der Neuzugang von den Boston Celtics kam am Ende auf starke 50 Zähler, konnte die 126:127-Overtime-Niederlage gegen die Minnesota Timberwolves aber dennoch nicht verhindern, da auf der Gegenseite auch Karl-Anthony Towns (36 Punkte) einen Sahnetag erwischte.

Nach einem schwachen ersten Drittel und einem ausgeglichenen zweiten Abschnitt führten die Timberwolves zur Pause bereits mit zwölf Punkten. Doch im dritten Viertel drehten die Nets dann auf einmal auf.

Neben Irving glänzte hierbei vor allem Taurean Prince, der alle seine 15 Punkte in dieser Phase erzielte und damit maßgeblich dazu beitrug, dass sein Team die Partie drehen konnte (93:88).

Irving setzt letzten Wurf an den Ring

Jedoch verpasste es Brooklyn im Anschluss, wie zuvor auch Minnesota, den Sack endgültig zuzumachen. Towns sorgte rund eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit von Down-Town für den Ausgleich und rettete die Timberwolves damit in die Overtime.

In dieser versuchte Irving mit sieben Punkten praktisch im Alleingang gegen die Gäste entgegenzuhalten, in der letzten Isolation des Spiels verlor er allerdings den Halt wodurch sein letzter Wurf nur am Ring landete.

"Das ist ein großartiger Ausgangspunkt. Man will natürlich rausgehen und vor eigenem Publikum einen Sieg holen, aber wir bekommen am Freitag eine neue Chance", fasste der 27-Jährige die Partie im Anschluss zusammen.

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