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Gegen Vorjahreschampion Toronto Raptors beenden die Dallas Mavericks ihren Negativlauf. Luka Doncic wird dabei in den Schlussminuten erneut zum Matchwinner.

Die Dallas Mavericks sind in der NBA zurück in der Spur. (Spielplan der NBA)

Nach zuletzt drei Niederlagen aus den letzten vier Partien setzten sich die Texaner im Duell mit Vorjahreschampion Toronto Raptors mit 110:102 durch und feierten damit den siebten Sieg im zwölften Spiel.

Überragender Mann auf Seiten der Gastgeber war einmal mehr Luka Doncic, der mit 26 Punkten, 15 Rebounds und sieben Assists diesmal allerdings ein weiterer Triple-Double verpasste.

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Porzingis stellt Career-High ein

Zunächst erwischten allerdings die Kanadier den besseren Start und lagen nach zwei erfolgreichen Dreiern von Pascal Siakam und Norman Powell schnell mit sieben Punkten in Führung, woraufhin Mavs-Coach Rick Carlisle schon früh die erste Auszeit nahm.

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Das sollte sich auszahlen, denn in der Folge übernahm Dallas mehr und mehr das Spiel und verkürzte durch fünf schnelle Punkte von Maximilian Kleber, ehe Kristaps Porzingis nach gut vier Minuten zur erstmaligen Führung seines Teams traf. Der Lette war am Ende mit 20 Punkten zweitbester Werfer seiner Mannschaft und stellte mit 15 Rebounds sein persönliches Career-High ein.

Bis zum Schluss des ersten Viertels konnten die Mavs den Vorsprung auf zehn Punkte ausbauen, welchen sie bis Mitte des zweiten Durchgangs erfolgreich verteidigen konnten. (Tabelle der NBA)

Raptors drehen bis zur Pause auf

In der Folge zogen die Raptors das Tempo wieder an. Vor allem der von der Bank kommende Matt Thomas drehte in diesen Minuten auf, die starke Dreierquote von 50 Prozent in der ersten Hälfte tat ihr Übriges dazu, dass Toronto das Spiel wieder drehen konnte und mit einer Sieben-Punkte-Führung in die Pause ging.

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Doch erneut Kleber mit fünf schnellen Punkten brachte die Mavericks zu Beginn des dritten Viertels zurück ins Spiel. Der Deutsche kam am Ende auf zehn Punkte und sechs Rebounds und überzeugte vor allem in der Defensive gegen Siakam.

Dazu fanden auch Porzingis und Doncic immer besser in die Partie, was dazu führte, dass die Hausherren zum Ende des dritten Durchgangs mit einem Zähler in Führung lagen.

Doncic macht Sieg in Schlusssekunden perfekt

Gemeinsam mit dem ebenfalls gut aufspielenden Seth Curry (15 Punkte, sechs Rebounds, fünf Assists) gelang es dem Superstar-Duo im Schlussabschnitt, den Vorsprung zunächst kontinuierlich auszubauen. Mit einem 10:2-Lauf zum Start des Viertels erarbeiteten sich die Mavs eine komfortable Ausgangssituation, doch die Raptors gaben nicht auf.

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Fred VanVleet, mit 24 Punkten hinter Normal Powell (26) zweitbester Werfer der Gäste, verkürzte mit einem Dreier knapp zwei Minuten vor dem Ende auf 98:102, nach einem anschließenden Steal von Rondae Hollis-Jefferson kamen die Raptors sogar noch einmal auf zwei Zähler heran.

Doch Doncic beendete nach einem tollen Spin-Move den 16:4 Lauf des Meisters. Kurz darauf machte der Slowene mit vier verwandelten Freiwürfen den Sack dann endgültig zu.

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