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Die Houston Rockets überrollen die Atlanta Hawks. Entscheidender Mann: James Harden, der für Historisches sorgt. Die Milwaukee Bucks bauen ihre Serie aus.

Nächste Glanzleistung von James Harden - und diesmal ist sie historisch!

Der 30 Jahre alte Superstar hat seine Houston Rockets in der sechsten Spielwoche der NBA zu einem triumphalen 158:111-Sieg gegen die Atlanta Hawks geführt. Harden erzielte dabei 60 Punkte - und das in nur drei Vierteln. Um genau zu sein: in 31 Minuten.

"Was er macht, wurde noch nicht gesehen", schwärmte Teamkollege Austin Rivers nach der Partie. "Mein Mann macht 60 und spielt das vierte Viertel nicht. Nennt mir einen anderen Spieler, der dazu gerade in der Lage wäre." (NBA-Ergebnisse)

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Harden neben Thompson und Bryant

Tatsächlich sind 60 Punkte in drei Vierteln eine Seltenheit, die in den vergangenen 25 Saisons nur zwei andere Spieler vollbracht haben: Klay Thompson und Kobe Bryant. Noch nie hat es ein Spieler aber geschafft, nur 24 Würfe dafür zu brauchen.

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Für Harden ist es das vierte 60-Punkte-Spiel seiner Karriere - ein Wert, der ihn mit Michael Jordan gleichziehen lässt, gemeinsam auf Platz drei der ewigen Bestenliste stehend. Vor ihnen rangieren noch Bryant mit sechs 60-Punkte-Spielen und Wilt Chamberlain (32).

Harden selbst wollte sich nicht zu seiner historischen Leistung äußern. "Nope", ließ er dreimal in Richtung der Journalisten verlauten. (NBA-Tabellen)

D'Antoni: "Unglaublich"

Dafür sprach sein Coach Mike D'Antoni, der seinen Weltstar im vierten Viertel komplett auf der Bank ließ, da das Match entschieden war. "Es ist wie alles andere, was er macht - unglaublich", erklärte der 68-Jährige, der Harden dennoch keine Chance gab, seinen Allzeit-Bestwert zu knacken. Dieser liegt bei 61 Punkten.

Für die Rockets war es der zweite Sieg in Folge, die Hawks hingegen kassierten ihre zehnte Niederlage in Serie.

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Stark spielten indes auch die Milwaukee Bucks auf. Das Team um Superstar Giannis Antetokounmpo besiegte die Charlotte Hornets klar mit 137:96 und baute damit seine Serie aus. Es ist der elfte Sieg in Folge. Die Franchise schließt den November mit einer Bilanz von 15:1 ab, einen besseren Monat hatten die Bucks noch nie.

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Einziger Wermutstropfen: Antetokounmpo schaffte zum ersten Mal in dieser Saison kein Double-Double. Er kam auf 26 Punkte und 9 Rebounds.

"So bin ich nicht gebaut. Bei mir richtet sich nichts nach Statistiken. Ich will einfach nur gewinnen", sagte der 24-Jährige über seine gerissene Serie.

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