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Die Boston Celtics mit Daniel Theis unterliegen den Milwaukee Bucks, die eine furiose erste Halbzeit hinlegen. Bostons Aufholjagd kommt zu spät.

Dank einer Rekordhalbzeit haben die Milwaukee Bucks ihre Spitzenposition im Osten weiter gefestigt.

MVP Giannis Antetokounmpo (32 Punkte, 17 Rebounds) und Co. schlugen die Boston Celtics mit 128:123 und erzielten dabei 76 Zähler in der ersten Hälfte - Saisonrekord für die Bucks. Zwischenzeitlich sah es nach einer herben Klatsche für die Celtics aus, die mit bis zu 27 Zählern in Rückstand lagen. 

Angeführt von Kemba Walker (40 Punkte) kämpfte sich das Team von Brad Stevens in der Schlussphase aber wieder heran. 38 Sekunden vor Schluss war der Rückstand auf vier Zähler geschrumpft, aber Marcus Smart verpasste einen Dreier und auf der Gegenseite machte Khris Middleton von der Freiwurflinie den Deckel drauf. 

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Daniel Theis kam für die Celtics auf ein Double Double mit zwölf Punkten und zehn Rebounds. 

Während Boston die zweite Pleite in Serie kassierte und im Osten auf Platz drei liegt, weisen die Bucks mit 37 Siegen und sechs Niederlagen weiterhin die beste Bilanz aller NBA-Teams auf und liegen in der Eastern Conference bereits siebeneinhalb Spiele vor den zweitplatzierten Miami Heat.

Clippers mit Gala

Titelkandidat Los Angeles Clippers hatte unterdessen keine Mühe mit den Orlando Magic.

Beim 122:95-Erfolg der Clippers war vor allem Kawhi Leonard (32 Punkte) nicht zu stoppen. Die Clippers dominierten die Partie von Anfang bis Ende und ließen dem Team aus Florida, die tags zuvor noch die Lakers schlugen, keine Chance. 

Nuggets entgehen Peinlich-Pleite

Durch den zweiten Sieg in Serie rangieren die Clippers im Westen auf Rang drei mit 4,5 Spielen Rückstand auf die Lakers. Gleichauf mit Leonard und Co. liegen die Denver Nuggets, die nur knapp einer peinlichen Niederlage entgingen.

Gegen das schlechteste Team der Liga, die Golden State Warriors, reichte es zu einem knappen 134:131-Sieg nach Verlängerung. 

Will Barton sorgte mit einem Dreier, wenige Sekunden vor Ende der ersten Overtime, für die Entscheidung zu Gunsten der Nuggets. Das Team aus Colorado musste jedoch auf gleich drei potenzielle Starter verzichten. Topscorer war Barton mit 31 Zählern. Auf Seiten der Dubs war Alec Burks (25 Punkte) der beste Werfer.   

Ex-Lakers-Star glänzt für Pelicans

Die New Orleans Pelicans haben derweil noch ohne Zion Williamson die Siegesserie der Utah Jazz gestoppt. 

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Beim 138:132-Overtime-Sieg erwischte vor allem Ex-Lakers-Profi Brandon Ingram einen Sahnetag. Mit 49 Punkten gelang ihm ein Karrierebestwert. In der regulären Spielzeit hatte er zuvor den vermeintlich entscheidenden Wurf zum Sieg verwandelt. Doch mit einer Sekunde auf der Uhr konterten die Jazz durch Rudy Gobert, der bei seinem Alley-Oop-Versuch gefoult wurde. 

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Nach Ansicht der Videobilder entschieden die Referees auf Freiwürfe für den Franzosen, der einen seiner beiden Versuche verwandelte und somit für die Verlängerung sorgte. Dort lag Utah zweieinhalb Minuten vor dem Ende bereits mit fünf Zählern in Führung, konnte die restliche Spielzeit aber keinen Zähler mehr erzielen und sorgten somit für den Sieg der Pelicans. 

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