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Kareem Abdul-Jabbar zeigt sich erschüttert von dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd. Die in Angst lebende NBA-Legende kritisiert Donald Trump.

Eindringlicher Appell von NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar!

In einem Artikel für die Los Angeles Times hat der frühere Lakers-Profi seinem Ruf als Aktivist alle Ehre gemacht und sich von dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd und den landesweiten Ausschreitungen erschüttert gezeigt.

"Ich möchte nicht, dass Geschäfte geplündert werden oder gar Gebäude brennen. Aber Afroamerikaner leben seit vielen Jahren in einem brennenden Gebäude und ersticken am Rauch, während die Flammen immer näher und näher kommen", schrieb Abdul-Jabbar.

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Demnach sei der Rassismus in den Vereinigten Staaten wie Staub in der Luft: "Er scheint unsichtbar zu sein - selbst wenn man daran erstickt - bis man die Sonne hereinlässt."

Abdul-Jabbar kritisiert Trump

Für den 73-Jährigen fühlt sich die aktuelle Situation in seiner Heimat so an, als ob "die Jagdsaison auf Schwarze eröffnet ist." Jeder Restzweifel werde durch die jüngsten Tweets von US-Präsident Donald Trump ausgelöscht, der die Demonstranten als Schläger und die Plünderer als Freiwild bezeichnet, das erschossen werden soll.

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Abdul-Jabbar, der von 1969 bis 1989 in der NBA spielte, zählt zu den besten Spielern aller Zeiten. Zunächst lief der All-Time Scoring Leader der NBA für die Milwaukee Bucks auf, später bei den Los Angeles Lakers.

Noch vor seiner NBA-Karriere war er 1968 an dem legendären Olympia-Boykott beteiligt, der sich gegen die ungleiche Behandlung von Afroamerikanern in den Vereinigten Staaten einsetzte. In den vergangenen Jahren setzte er sich verstärkt für die Kampagne Black Lives Matter ein.

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