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735 Tage lang muss NBA-Star John Wall auf einen Einsatz warten. Am Silvesterabend ist es endlich soweit. Bei einem neuen Team feiert er ein famoses Comeback.

Auf diesen Moment hat John Wall lange gewartet.

735 Tage stand der Basketballer nicht mehr bei einem NBA-Spiel auf dem Parkett, in der Silvesternacht war es nun wieder soweit.

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Jahrelang hatte sich Wall mit einem Fersensporn herumgeärgert, der ihm operativ entfernt werden musste. In der Heilungsphase kam dann noch eine Verletzung der Achillessehne hinzu, die ebenfalls mit einer Operation behoben werden musste.

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Insgesamt zwei Jahre lang dauerte die Leidenszeit, die nun endgültig vorbei ist. Nachdem er von wenigen Wochen von seinem früheren Team, den Washington Wizards, zu den Houston Rockets getradet wurde, feierte er dort sein Debüt und gleichzeitig sein NBA-Comeback. Beim 122:119-Sieg gegen die Sacramento Kings stand Wall als Starter sage und schreibe 37 Minuten auf dem Parkett. 

Mit 22 Punkten, sechs Rebounds und neun Assists zeigte er dabei eine bärenstarke Leistung. "Es war großartig, einfach da rauszugehen und Spaß zu haben", zeigte sich Wall nach der Partie gerührt. (Alle Spiele und Ergebnisse)

Hinter Superstar James Harden, dem hervorragende 33 Punkte gelangen, war Wall zweitbester Scorer der Rockets. Das neue Duo feierte mit kombiniert 55 Punkten und 17 Assists einen guten Start. Bei den Kings überzeugte indes Harrison Barnes mit 24 Zählern.

Raptors bestrafen Siakam

Ein Spiel auf der Bank verbringen musste derweil Pascal Siakam. Der All-Star der Toronto Raptors durfte seinem Team gegen die New York Knicks nicht helfen - aus disziplinarischen Gründen. (NBA-Tabelle)

"Es war eine disziplinarische Sache wegen einer internen Angelegenheit", sagte Raptors-Coach Nick Nurse, nachdem sein Team das Spiel mit 100:83 gewonnen hatte. "Das ist die Entscheidung, die wir getroffen haben. Wir werden es einfach dabei belassen."

Die genauen Hintergründe wollte das Team jedoch nicht nennen.

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