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München - LeBron James und Anthony Davis führen die Lakers zum nächsten Sieg gegen die Houston Rockets. Der wechselwillige James Harden kann bei Houston nicht überzeugen.

Das Super-Duo der Los Angeles Lakers hat sein Team einmal mehr zum Sieg geführt.

LeBron James und Anthony Davis warfen die Lakers in der Nacht auf Mittwoch zu einem ungefährdeten 117:100-Sieg bei den Houston Rockets. "King James" war dabei mit 26 Punkten Topscorer, sein kongenialer Partner unterstützte mit 19 Zählern und zehn Rebounds. Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder steuerte in 25 Minuten auf dem Feld 14 Punkte bei.

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Der Sieg der Lakers war zu keinen Zeitpunkt des Spiels wirklich in Gefahr. Los Angeles führte die meiste Zeit mit 20 oder mehr Punkten, was wohl auch mit dem schwachen Auftritt von Houstons Superstar James Harden zusammenhing. (Alle Spiele und Ergebnisse der NBA)

Der wechselwillige Shooting Guard blieb mit 16 Punkten, sieben Rebounds und sechs Assists verhältnismäßig blass. Vor allem seine Quote ließ zu wünschen übrig: Nur fünf von 16 Versuchen aus dem Feld waren erfolgreich, von Downtown traf Harden einen von sechs Würfen. Bester Werfer der Rockets war Christian Wood mit 18 Zählern.

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Harden bleibt bei Rockets blass

Es war bereits das zweite Duell der beiden Teams innerhalb von nur zwei Tagen - beide Male mit dem besseren Ende für die Lakers. In der Nacht auf Montag setzte sich die Franchise aus L.A. mit 120:102 durch.

"Wir haben in den letzten beiden Spielen phasenweise brillanten Basketball gespielt, vor allem in der ersten Hälfte heute Abend", lobte Lakers-Coach Frank Vogel sein Team. James machte die Ambitionen des Meisters deutlich: "Wir haben ein gemeinsames Ziel, jede Nacht zu konkurrieren und Meisterschaftsbasketball zu spielen", so der 36-Jährige.

Houstons Trainer Stephen Silas, der im letzten Viertel komplett ohne seine Starter spielen ließ, sagte nach der Partie: "Wir haben nicht die richtige Intensität in das Spiel gebracht." Auch Harden übte Kritik und sagte über sein Team, die Rockets seien "einfach nicht gut genug."

"Ich liebe diese Stadt. Ich habe buchstäblich alles getan, was ich kann. Ich meine, diese Situation ist verrückt. Es ist etwas, von dem ich nicht glaube, dass es behoben werden kann", sagte der 31-Jährige, der in der Offseason eine Trade-Forderung gestellt hatte, nach der Niederlage.

Embiid dreht gegen Heat auf

Joel Embiid hat derweil gegen die Miami Heat eine Monster-Performance abgeliefert und seine Philadelphia 76ers zum 137:134-Overtimesieg geführt.

Der Starspieler der Sixers legte mit starken 45 Punkten und 16 Rebounds ein Double-Double auf. "Ich habe ein Ziel. Ich will die Meisterschaft gewinnen und ich kann es nicht alleine schaffen", sagte Embiid nach dem Spiel. Sein Coach Doc Rivers lobte: "Er hat das Spiel für uns gewollt."

Beide Teams mussten ersatzgeschwächt antreten. Mit Jimmy Butler, Bam Adebayo und Goran Dragic fehlten den Heat gleich drei wichtige Spieler aufgrund von Corona. Bei den Sixers kehrte zwar Ben Simmons nach Knieproblemen zurück, mit Seth Curry und Tobias Harris fehlten aber auch bei Philadelphia Leistungsträger.

"Es ist eine Schande, denn unsere Jungs haben mehr als genug getan, um uns in die Lage zu versetzen, zu gewinnen", sagte Heat-Trainer Erik Spoelstra. "Sie hätten noch zwei weitere Verlängerungen spielen können. Es war keine Frage von mangelndem Willen oder mangelndem Einsatz. Unsere Jungs haben alles aus sich herausgeholt. Es geht nur darum, die Hürde zu überwinden, die Spiele wirklich zu beenden."

Isaiah Hartenstein dagegen erlebte mit den Denver Nuggets dagegen einen Rückschlag. Die Nuggets verloren bei den Brooklyn Nets 116:122 und kassierten nach zuvor zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage. Der 22-jährige Hartenstein kam auf drei Punkte.

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