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Die Pittsburgh Penguins muss zugeben, bei Twitter ein manipuliertes Fan-Bild verbreitet zu haben. Via Photoshop wurden falsch sitzende Masken "korrigiert".

Es sollte ein Dank an die Fans sein, die nach rund einem Jahr Corona-Sperre zurück in die Arena durften - aber er ging mächtig nach hinten los.

Ein Social-Media-Post des NHL-Teams Pittsburgh Penguins nach dem Spiel gegen die Philadelphia Flyers am Dienstag sorgt für mächtig Wirbel, nachdem herauskam, das das darauf zu sehende Foto auf brisante Art und Weise manipuliert war (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse der NHL).

Auf dem Originalbild - geschossen von der Fotografin Jeanine Leech für den Dienstleister Icon Sportswire und verbreitet durch die gängigen Bildagenturen wie Getty und Imago - ist zu sehen, dass nicht alle Zuschauer, die auf dem Bild zu sehen sind, ihre Hygiene-Masken richtig über der Nase tragen.

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Die Pittsburgh Penguins geraten wegen eines bearbeiteten Fotos unter Beschuss
Die Pittsburgh Penguins geraten wegen eines bearbeiteten Fotos unter Beschuss © Imago

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Die Penguins allerdings posteten allerdings eine abgeänderte Version des Bilds, in der alle Masken korrekt sitzen.

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Pittsburgh Penguins geben Manipulation des Bildes zu

Nachdem Social-Media-Nutzer den Unterschied bemerkten, mussten die Penguins zugeben, dass das Bild mit einem Photoshop-Programm verfälscht war.

"Obwohl es vielleicht gut gemeint war, hätte unser Mitarbeiter ein Foto einer großen Menschenmenge nicht verändern dürfen, um die Masken auf den Gesichtern einiger weniger Fans anzupassen, die sich nicht strikt an die Regeln hielten", heißt es in einem Statement: "Unser Social-Media-Team sollte niemals veränderte Fotos an unsere Fangemeinde verschicken. Dies ist ein Verstoß gegen unsere Social-Media- und Sicherheitsrichtlinien, und dieser Mitarbeiter wurde gemaßregelt."

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David Morehouse, CEO der Penguins, mühte sich am Mittwoch, dem Eindruck entgegen zu treten, dass die Verantwortlichen der Penguins die Maskenpflicht nicht streng genug durchgesetzt hätten: "Ich würde sagen, 99 Prozent der Leute haben sich daran gehalten. Wir hatten ein paar Leute, die von Platzanweisern aufgefordert werden mussten, ihre Masken aufzusetzen, aber nicht viele."

Trotz des Ärgers, der mit dem gefälschten Foto verbunden war, ist es auch Tage danach noch online.

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