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Beim deutschen Gruppengegner Russland bei der Volleyball-EM der Frauen gibt es Ärger. Cheftrainer Sergio Busato wird vom Verband gesperrt.

Sergio Busato, Chefcoach der russischen Volleyballerinnen, ist wegen seiner "Schlitzaugen-Geste" im Olympia-Qualifikationsspiel gegen Südkorea von seinem Verband RVF für zwei Spiele gesperrt worden.

Dem 53 Jahre alten Italiener droht allerdings eine drastischere Strafe, der Weltverband FIVB hat eine Untersuchung eingeleitet.

Busato hatte am Ende des 3:2-Sieges seiner Frauen gegen die Südkoreanerinnen am 4. August in Kaliningrad die rassistische Geste in Richtung der Asiatinnen gezeigt. Die RVF entschuldigte sich offiziell beim südkoreanischen Verband für das Fehlverhalten Busatos. Russland hatte sich mit dem Erfolg das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio gesichert.

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Bei der laufenden EM in vier Ländern (LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) zeichnet Sergio Busato nicht für die russischen Frauen verantwortlich. Die Mannschaft hatte am Montagabend überraschend 2:3 gegen Deutschland verloren. Als Cheftrainer in Bratislava fungiert Wadim Pankow. Busato gehört offiziell als Assistenzcoach zur russischen Delegation.

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