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Berlin - Im Finale der Olympia-Qualifikation unterliegen die deutschen Volleyball-Herren Frankreich. Damit ist der Traum von Tokio für das DVV-Team kurz vor dem Ziel geplatzt.

Der Traum von Tokio ist für die deutschen Volleyballer auf der Zielgeraden geplatzt.

Die Olympischen Spiele finden zum zweiten Mal nacheinander ohne die deutschen Volleyballer statt. Die Mannschaft um den untröstlichen Starspieler Georg Grozer verlor am Freitagabend das Finale des Qualifikationsturniers in Berlin gegen Frankreich mit 0:3 (20:25, 20:25, 23:25) und muss Olympia wie vor vier Jahren in Rio als Zuschauer verfolgen. 

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Grozer beendet Karriere im Nationalteam

"Wir haben nicht schlecht gespielt, aber Frankreich hat ein super starkes Spiel gemacht. Wir waren in jedem Satz dran", sagte Moritz Reichert.

Für Grozer war es wohl der letzte Auftritt im Nationaltrikot - die Länderspielkarriere des 35-Jährigen endet ohne das finale Highlight in Japan.

Beim Qualifikationsturnier in Berlin hatte sich die Mannschaft von Trainer Andrea Giani zuvor mit guten Leistungen gegen in der Gruppe mit Slowenien, Belgien und Tschechien sowie im Halbfinale gegen Bulgarien durchgesetzt. Die Franzosen hatten das Endspiel durch ein 3:2 gegen Vize-Europameister Slowenien erreicht.

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Schreckmoment für Grozer

Für einen frühen Schock sorgte aber nicht die erwartete spielerische Klasse Frankreichs. Schon beim zweiten Ballwechsel kollidierte Grozer am Netz mit Le Goff. Der Diagonalangreifer, der wegen einer Blessur an der rechten Wade im letzten Gruppenspiel gegen Slowenien (2:3) pausiert hatte, blieb mit neuerlichen Schmerzen am Bein kurzzeitig auf dem Hallenboden liegen und wurde behandelt.

Grozer, so schien es, würde in seinem womöglich letzten Spiel für den Verband verletzungsbedingt zu einem Kurzeinsatz kommen. Doch es kam anders: Grozer rappelte sich auf, humpelte jedoch und dehnte immer wieder die lädierte Wade. Kurz darauf punktete der "Hammerschorsch" wieder mit seinen kaum zu verteidigenden Schmetterbällen.

Aufbäumen im dritten Satz

Mit Grozer entwickelte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich die Franzosen allerdings zunehmend Vorteile erspielten. Vor allem die starke Blockarbeit stellte das deutsche Team vor Probleme. Auch in der Ballannahme leistete sich Frankreich kaum Schwächen.

Die Dominanz der Gäste setzte sich auch im zweiten Satz fort. Der Angriff um Jean Patry und den in Berlin in der Bundesliga spielenden Nicolas Le Goff agierte sehr variabel. Deutschland zeigte Moral, kam nach größeren Rückständen etwas heran, musste letztlich dennoch einen weiteren Satzverlust hinnehmen.

Die deutsche Mannschaft bäumte sich im dritten Satz nochmals auf. Das Ende des Olympia-Traums verhinderte sie aber nicht mehr.

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