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Gesichter der Volleyball-Bundesliga: Sergej Grankin, Eder Carbonera und Björn Andrae (v.l.)
Gesichter der Volleyball-Bundesliga: Sergej Grankin, Eder Carbonera und Björn Andrae (v.l.) © SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Imago
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München - Am Samstag legt Volleyball-Bundesliga der Männer wieder los. Wer prägt sie, wer ist neu dabei? SPORT1 gibt den Überblick über die wichtigsten Personalien.

Die Neuzugänge der Bundesliga

Eder Carbonera (von Sesi Sao Paulo zu den Berlin Volleys):

Mit dem brasilianischen Olympiasieger von Rio schmückt nun ein weiterer Weltstar die Bundesliga. Da Sao Paulo den 36-Jährigen nicht mehr bezahlen konnte, schlugen die Volleys zu.

Der Mittelblocker ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber an Erfahrung und Cleverness wohl kaum zu überbieten: Wer Klub-Weltmeister, Weltliga-Sieger, Südamerika-Meister, Vize-Weltmeister und Olympiasieger wurde, sollte es auch in der Bundesliga schaffen.

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David Fiel Rodriguez (von Turcoing Lille zum VfB Friedrichshafen):

Auch das kubanische Kraftpaket hat das Zeug, zu einem echten Kracher-Transfer zu werden. David Fiel Rodriguez ist 2,06 m groß und 100 Kilogramm schwer, aber dennoch sehr athletisch.

Der 27-Jährige kommt aus der französischen Liga. Seine größten Erfolge feierte er bislang in Katar, wo er mit al-Jaish 2017 Vizemeister wurde und mit der kubanischen Auswahl als Weltliga-Dritter 2014.

Meistgelesene Artikel

Die Stars der Bundesliga

Sergej Grankin (Berlin Volleys):

Seit 2019 prägt der Superstar nicht nur die Berlin Volleys, sondern die gesamte Bundesliga.  Mit seinen präzisen Zuspielen kann der Russe in jedem Spiel den Unterschied machen.

Grankin ist längst in Berlin angekommen und heimisch geworden. Auf dem Feld ist er nicht nur Superstar, sondern auch Mentor und Motivator. Der Olympiasieger von 2012 macht jeden Mitspieler besser.

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Benjamin Patch (Berlin Volleys):

Mit dem US-Amerikaner hat Grankin den kongenialen Teamkollegen. Wenn der Russe den Ball in die Höhe stellt, kommt meist Benjamin Patch angeflogen und haut ihn den Gegnern reihenweise um die Ohren.

Dabei ist Patch privat nicht unbedingt ein Haudrauf. Der 26-Jährige schwärmt neben dem Volleyball für Kunst und Fotografie und fühlt sich auch deshalb in Berlin gut aufgehoben.

Jochen Schöps (United Volleys Frankfurt):

Der Champions-League-Sieger von 2007 mit dem VfB Fiedrichshafen hat auch mit 37 Jahren noch Lust am Volleyball.

Seine Nationalmannschaftskarriere hat der Diagonalangreifer zwar schon vor zwei Jahren beendet, auf Klub-Ebene will er es der WM-Dritte von 2014 aber nochmal wissen. In einer jungen Frankfurter Mannschaft, zu der er Anfang des Jahres gewechselt ist, ist er die Bezugsgröße in jeder Hinsicht.

Jalen Penrose (Volleys Herrsching):

Mit dem Diagonalangreifer spielt der vielleicht spetakulärste Akteur der Bundesliga ausgerechnet in der bayerischen Provinz am Ammersee.

Der sprunggewaltige und dynamische Spieler kommt mit 25 Jahren ins beste Volleyball-Alter und könnte den Fans der Herrschinger noch so manches Spektakel bieten,

Markus Steuerwald (VfB Friedrichshafen):

Der 31-Jährige kann sowohl die Libero-Position als auch die des Außenangreifers einnehmen. Zusammen mit Schöps gewann er 2007 die Champions League und 2014 WM-Bronze.

2010 zog es Steuerwald nach Frankreich, wo er mit Paris Volley sechs Jahre später französischer Meister wurde. Im selben Jahr kehrte er an den Bodensee zurück, wo er seitdem wieder zu den Leistungsträgern zählt.

Björn Andrae (Powervolleys Düren):

Dass man im Volleyball auch noch im hohen Alter erfolgreich sein kann, beweist nicht nur Schöps. Björn Andrae (39) ist sogar noch zwei Jahre älter, aber bei den Powervolleys Düren ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

Der Außenangreifer war nicht nur in Deutschland erfolgreich (Deutscher Meister mit Friedrichshafen), sondern auch in Griechenland, wo er mit Panathinaikos 2009 Vizemeister wurde. Dazu wurde er dreimal hintereinander (2004 bis 2006) Deutschlands Volleyballer des Jahres.

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