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Bei der Volleyball-EM muss die deutsche Mannschaft einen herben Rückschlag hinnehmen. Zum Auftakt verliert man klar in drei Sätzen gegen Serbien.

Die deutschen Volleyballer haben bei der Europameisterschaft einen Fehlstart hingelegt. Im Topspiel der Vorrundengruppe B unterlag der mit hohen Ambitionen angetretene Vizeeuropameister dem EM-Dritten Serbien mit 0:3 (21:25, 17:25, 15:25) und lieferte dabei eine über weite Strecken ernüchternde Vorstellung ab.

Kapitän Lukas Kampa sparte im Anschluss nicht mit Selbstkritik. "Der Bundestrainer sagt immer, die Abwehr ist der Motor dieser Mannschaft, und ich fand, dass wir ohne Motor unterwegs waren. Die Abwehr war heute nicht existent", sagte der Routinier und räumte ein: "Es sah schon ein bisschen so aus, als wenn uns etwas gehemmt oder gestört hätte." Bundestrainer Andrea Giani forderte "mehr Energie, mehr Qualität" von seinen Spielern.

Deutschlands Top-Star Georg Grozer fasste die Pleite im Anschluss bei der ARD mit deutlichen Worten zusammen: "Sch...! Schlechter Start, alles schlecht!" Die Ursache für diese enttäsuchende Leistung konnte sich der 34-Jährige auch nicht erklären.

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Vor Turnierbeginn hatten Kapitän Lukas Kampa und Starangreifer Gregor Grozer eine Medaille als Ziel ausgegeben. "Wenn ich bei solchen Meisterschaften teilnehme, will ich eine Medaille gewinnen", sagte Kampa, Grozer will "mindestens ins Endspiel".

Deutschland mit zahlreichen Fehlschlägen und Blockproblemen

Davon war das Team von Bundestrainer Andrea Giani im Auftaktspiel in Brüssel weit entfernt. Nur nach dem ersten Punkt lagen die Deutschen im ersten Satz in Führung, anschließend beraubten sich Georg Grozer und Co. mit zahlreichen Fehlaufschlägen und einem Mittelblock ohne Durchschlagskraft der Chance, die Partie ausgeglichen zu gestalten.

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Das änderte sich auch in Durchgang zwei zunächst nicht, schnell zog Serbien auf 8:4 davon. Dann schien das Momentum kurz zu kippen, nach dem ersten Blockpunkt der Deutschen durch Lukas Kampa zum 10:11 ballte der Kapitän die Hand zur Faust. Doch was folgte war der nächste Aufschlagfehler, und Serbien hatte fortan wieder auf alle Angriffsbemühungen der Deutschen die bessere Antwort.

Nächster Gegner ist Belgien

Schnell ging Durchgang zwei verloren und auch im dritten Satz gelang die Wende trotz eines kurzen Aufbäumens nicht.

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Chance zur Wiedergutmachung hat das DVV-Team bereits am Samstag, wo im zweiten von fünf Gruppenspielen Co-Gastgeber Belgien (Volleyball-EM: Deutschland - Belgien, ab 17.25 Uhr auf SPORT1+) wartet. Weitere Gegner in Vorrundengruppe B sind die Außenseiter Österreich (Montag), Slowakei (Mittwoch) und Spanien (Donnerstag, alle 17.30 Uhr auf Sport1+).

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Die EM findet in diesem Jahr erstmals mit der Rekordzahl von 24 Nationen und in vier Ländern statt. Als Co-Gastgeber treten neben Belgien auch Frankreich, die Niederlande und Slowenien auf.

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