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Bereits bei Olympia gab es zahlreiche Stürze auf der Bahn in Whistler
Bereits bei Olympia gab es zahlreiche Stürze auf der Bahn in Whistler © Getty Images
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Die Bobbahn in Whistler ist vielen noch von Olympia 2010 bekannt. Nun findet dort die WM statt . Diese beginnt mit vielen Trainingsstürzen und sogar Absagen.

Die Bobbahn in Whistler gilt als die schnellste Bobbahn der Welt – und ist vermutlich auch die gefährlichste.

Dort werden Spitzengeschwindigkeiten von über 150 Kilometern erreicht. Bei Olympia 2010 starb der Georgier Nodar Kumaritaschwili, nachdem er die Kontrolle über scheinen Schlitten verloren hatte und aus der Bahn katapultiert wurde.

Auf eben jener Strecke findet nun die Bob-WM statt – mit einem Sturz-Festival.

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16 Stürze im ersten Training

Im ersten Zweierbobtraining kippten bereits 16 Schlitten um. Und keineswegs nur jene von No Names, sondern es erwischte auch Mitfavoriten wie Olympiasieger Justin Kripps aus Kanada oder Weltmeisterin Elana Meyers Taylor aus den USA.

Der Franzose Romain Heinrich (Bobschaden) sowie der US-Amerikaner Justin Holiday (Halswirbelverletzung) haben nach den Stürzen sogar ihre Teilnahme an den WM-Rennen für das Wochenende abgesagt.

Deutsche Schneider stürzt mehrmals

Eine Deutsche erwischt es sogar mehrmals. Die zweimalige Weltcupsiegerin in dieser Saison, Stephanie Schneider, kippte in drei von vier Trainingsläufen rum.

"Es gab 16 Stürze im ersten Training, die Bahn ist sehr schnell und nicht mehr vergleichbar mit der Trainingswoche im November. Wir müssen uns hier viele Details neu erarbeiten", sagte Cheftrainer Rene Spies der Deutschen Presse-Agentur.

Dennoch hat Spies keine Bedenken bei der Bahn: "Es fühlt sich enorm sicher. Zudem haben die Kanadier alles dafür getan, dass er hier gewinnt."

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