vergrößernverkleinern
Audi FIS Alpine Ski World Cup - Men's Super G
Audi FIS Alpine Ski World Cup - Men's Super G © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Olympiasieger Ted Ligety übt nach dem schweren Sturz von Matthias Mayer Kritik an der Einführung des Airbags. Die Sportler würden als Versuchskaninchen benutzt.

Ski-Olympiasieger und -Weltmeister Ted Ligety (USA) hat nach dem schweren Sturz von Matthias Mayer (Österreich) heftige Kriktik an der neuen aufblasbaren Schutz-Weste für die Ski-Rennläufer erhoben.

"Unglücklicherweise" würden die Sportler als "crash test dummies" genutzt, um mit einem "nicht erprobten Airbag-System experimentieren zu können", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. 

Wenn du hier klickst, siehst du Facebook-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Facebook dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Ligety, der als Aktivensprecher im Weltcup fungiert, forderte eine Untersuchung des Vorfalls. "Nach meinem Kenntnisstand war dies der erste richtige Crash mit diesem Airbag", dieser habe die "schlimmste Rückenverletzung in mehr als einem Jahrzehnt" zur Folge gehabt. Für ihn sehe es so aus, als habe der Airbag wie ein Hebel auf den Rücken von Mayer gewirkt, ergänzte der Amerikaner.

Anzeige

Abfahrts-Olympiasieger Mayer war am Samstag beim Rennen in Gröden an einer Kante ausgehoben worden und mit voller Wucht rücklings auf die harte Piste geprallt. Er erlitt Frakturen des sechsten und siebten Brustwirbels und fällt für den Rest der Saison aus. 

"Zum Glück habe ich den Airbag angehabt, der ist in der Luft aufgegangen. Das war in dem Fall sicherlich eine gute Lösung", wird der 25-Jährige in einer Stellungnahme des Österreichischen Ski-Verbandes (ÖSV) zitiert.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image