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Viktoria Rebensburg fuhr in Maribor auf einen enttäuschenden elften Rang
Viktoria Rebensburg fuhr in Maribor auf einen enttäuschenden elften Rang © Getty Images
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Beim Riesenslalom in Kranjska Gora feiert Mikaela Shiffrin ihren 39. Sieg. Für Viktoria Rebensburg endet das Rennen mit einer Enttäuschung.

Viktoria Rebensburg lächelte, sie versuchte, an einem tristen Tag nicht allzu betrübt dreinzublicken. Das erforderte einige Mühe, denn der Start ins Olympiajahr war der besten deutschen Ski-Rennläuferin beim Weltcup-Riesenslalom im slowenischen ziemlich missraten.

Nur Rang elf, die Führung in der Weltcup-Wertung verloren, "ich habe nicht so das Gefühl aufbauen können", sagte sie bei Nieselregen in der ARD. Dabei war nicht zu überhören, dass sie ein wenig kränkelt.

Shiffrin feiert 39. Sieg

Auch Mikaela Shiffrin berichtete, sie sei "ein bisschen krank", das hielt die Amerikanerin allerdings nicht davon ab, auch das dritte Rennen in diesem Jahr zu gewinnen. Der Sieg vor Tessa Worley (Frankreich/+0,31 Sekunden) und Sofia Goggia (Italien/+0,91) war bereits ihr achter in dieser Saison und der 39. insgesamt. "Wenn ich mein bestes Skifahren zeige, dann wirkt es sehr einfach. Aber es ist sehr schwer, dorthin zu kommen", sagte sie im ORF.

Shiffrin ist durch ihren sechsten Sieg in einem Riesenslalom nun fast in jeder Hinsicht oben angekommen. Von Rebensburg, die mit nun 63 Punkten Rückstand hinter Worley auf Rang drei abrutschte, übernahm sie die Führung im Riesenslalom-Weltcup, mit Ausnahme des Super-G liegt die 22-Jährige nun in allen Weltcup-Wertungen auf Platz eins, inklusive des Gesamtweltcups, der ihr bei mittlerweile 647 Punkten Vorsprung auf Rebensburg nicht mehr zu nehmen sein wird.  

Rebensburg kommt mit Bedingungen nicht zurecht

Rebensburg hat zudem erst mal andere Sorgen als die Weltcup-Wertungen. "Das Wichtigste ist", sagte sie mit Blick auf die kommenden zwei Speed-Wochenenden in Bad Kleinkirchheim und Cortina d'Ampezzo, "dass es im Riesenslalom funktioniert." Daher müsse sich jetzt mit den Trainern Gedanken über das Programm machen, "wie wir die Planung gestalten". Zunächst aber gelte die Prämisse: "Erst mal auskurieren, dann wieder loslegen."

Mit der Piste Podkoren 3 und den Bedingungen in Kranjska Gora, wo wegen Schneemangels im 150 Kilometer entfernten Maribor erst zum achten Mal seit 1968 auch Frauen-Rennen ausgetragen werden, kam Rebensburg jedenfalls nicht zurecht. Im ersten wie im zweiten Lauf summierten sich die Fehler - "der letzte Zug hat gefehlt", klagte sie, und bekannte: "Es war nicht mehr drin."

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