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Mikaela Shiffrin aus den USA ist im Slalom eine Klasse für sich
Mikaela Shiffrin aus den USA ist im Slalom eine Klasse für sich © Getty Images
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Einen Tag nach dem Gewinn des Gesamt-Weltcups macht Mikaela Shiffrin die nächste Kristall-Kugel perfekt. In Ofterschwang ist sie im Slalom nicht zu schlagen.

Ski-Rennläuferin Mikaela Shiffrin hat ihrer umfangreichen Trophäensammlung einer weitere Weltcup-Kristallkugel hinzugefügt. Die Amerikanerin, die in der kommenden Woche erst 23 Jahre alt wird, sicherte sich mit ihrem Sieg beim Slalom in Ofterschwang im Allgäu vorzeitig und zum fünften Mal den Gesamtsieg in dieser Disziplin. Es war im Slalom ihr sechster Saisonsieg und der 31. im Weltcup - bei den Olympischen Spielen war sie in ihrer Liebslingsdiziplin Vierte geworden.

Shiffrin, die am Vortag vorzeitig zum zweiten Mal nacheinander den Gesamtweltcup gewonnen hatte, siegte vor knapp 8000 begeisterten Zuschauern knapp vor Wendy Holdener (Schweiz/+0,09 Sekunden) und Olympiasiegerin Frida Hansdotter (Schweden/+0,72). Erst auf Rang vier folgte in Petra Vlhova (Slowakei) die einzige Konkurrentin, die Shiffrin den Slalom-Titel noch hätte streitig machen können.

Wallner beste Deutsche 

Bei schwierigen Bedingungen am Ofterschwanger Horn hatte Marina Wallner als einzige Deutsche das Finale erreicht, sie belegte am Ende Rang 18. Lena Dürr und Maren Wiesler waren im ersten Lauf ausgeschieden.

Einen besonderen Auftritt hatten Veronika Velez-Zuzulova (Slowakei) und Michaela Kirchgasser (Österreich). Beide starteten am Samstag zum letzten Mal im Weltcup und fuhren aus diesem Anlass jeweils in Landestracht, Kirchgasser in einem pinkfarbenen Dirndl.

Velez-Zuzulova hatte bei der WM 2017 noch Silber gewonnen. Kirchgasser wurde im Zielraum unter dem Jubel des Publikums von den Mannschaftskolleginnen mit einer Champagnerdusche empfangen. Sie holte bei Weltmeisterschaften dreimal Mannschaftsgold sowie vier Einzelmedaillen.

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