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Die Slowakin Petra Vlhova gewann den Slalom in Flachau © Getty Images
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Erstmals in diesem Weltcup-Winter hat Ski-Königin Mikaela Shiffrin im Slalom das Nachsehen. Petra Vlhova entreißt ihr mit einem starken zweiten Lauf den Sieg.

Skirennläuferin Christina Geiger hat vier Wochen vor der WM im schwedischen Are erneut eine starke Leistung gezeigt. Beim Weltcup-Slalom im österreichischen Flachau belegte die Oberstdorferin drei Tage nach einem fünften Rang beim Rennen im kroatischen Zagreb diesmal Rang sechs.

"Ich war so überrascht im Ziel, ich hatte ja doch den ein oder anderen Fehler. Als ich gesehen habe, dass ich 1,15 Sekunden vorne bin, habe ich die Welt gar nicht mehr verstanden - ich bin superglücklich, dass ich mich noch verbessern konnte", sagte Geiger nach ihrem couragierten zweiten Lauf. Nach dem ersten Lauf hatte sie noch Rang neun belegt.

Es war die dritte Top-Ten-Platzierung nacheinander für die 28-Jährige, nachdem sie am Neujahrstag ebenfalls Siebte beim Parallel-Slalom in Oslo geworden war.

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"Seit Semmering gehts bergauf, davor war ein bisschen holprig, aber seitdem kann ich mich nicht beschweren", sagte Geiger. Am Semmering hatte die Allgäuerin Ende Dezember mit Rang sieben im ersten Lauf überzeugt, sich durch ihr unglückliches Ausscheiden im zweiten Lauf aber offenkundig nicht aus der Ruhe bringen lassen. Seitdem ist "das Vertrauen wieder da", sagt Geiger, "es läuft einfach gerade, ich nehme es gerne so hin und trainiere fleißig, ich genieße es einfach, dass es gerade gut läuft."

Vlhova entzaubert Shiffrin

Im sechsten Slalom des WM-Winters hieß die Siegerin am Ende überraschend nicht Mikaela Shiffrin. Die Slalom-Königin belegte nach den fünf Saisonerfolgen in ihrer Spezialdisziplin vor 13.400 Zuschauern diesmal Rang zwei, 0,15 Sekunden hinter Petra Vlhova (Slowakei), der ein starker zweiter Lauf gelungen war. Dritte auf der Hermann-Maier-Weltcupstrecke wurde Katharina Liensberger (Österreich), nachdem Anna Swenn Larsson (Schweden) nachträglich disqualifiziert wurde. 

Katharina Liensberger (Österreich), Dritte nach der nachträglichen Disqualifikation von Anna Swenn Larsson (Schweden), lag 1,61 Sekunden vor Geiger. Lena Dürr (Germering) erreichte Rang 15.

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