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Ski-WM: Josef Ferstl und Manuel Schmid mit Beinahe-Sturz in Abfahrt-Training
Josef Ferstl gewann den Super-G in Kitzbühel © Getty Images
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Nur mit viel Glück vermeidet Josef Ferstl im letzten Abfahrtstraining vor dem Wettkampf einen Sturz. Auch ein DSV-Kollege rettet sich nur knapp vor einem Sturz.

Die deutschen Abfahrer Josef Ferstl und Manuel Schmid haben beim zweiten, stark verkürzten Training für die WM-Abfahrt am Samstag (WM-Abfahrt ab 12.30 Uhr im LIVETICKER) nur mit Mühe Stürze verhindert.

"Ich hatte großes Glück", sagte Ferstl, der im oberen Abschnitt schon in Richtung Netz unterwegs war: "Irgendwie habe ich das noch künstlerisch gemeistert, dass ich nicht einschlage."

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Verletzt habe er sich nicht, meinte Ferstl. "Jetzt merke ich noch nichts, vielleicht habe ich eine ganz leichte Zerrung." Überhaupt gehe es ihm nach seiner Erkrankung "besser. Klar, mein Akku, ich bringe den schon relativ voll, aber er ist halt auch sehr schnell leer. Aber ich denke, dass ich bereit bin fürs Rennen."

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"Das war schon eine kurze Schrecksekunde"

Der 30-Jährige hatte als 54. 1,58 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Super-G-Weltmeister Dominik Paris (Italien), Schmid (1,56) platzierte sich direkt davor. Bester des DSV-Trios war Dominik Schwaiger (Königssee/0,97) auf Rang 28.

Schmid verschnitt es in der ersten Kurve die Ski, "ich musste dann zwei extra Kurven fahren, damit ich im Kurs bleibe. Das war schon eine kurze Schrecksekunde, kurz vorm Sturz", sagte er.

Wird die WM-Abfahrt verkürzt?

Wegen Schneefalls war auch das zweite Training vom Super-G-Start aus gefahren worden - diesmal nicht bis ins vorgesehene Ziel. Die Läufer schwangen bereits am Galgbacken ab. Ob das Rennen wie geplant stattfinden kann, ist aufgrund der Wettervorhersage ungewiss. Für eine Abfahrt auf der kompletten Strecke müssten die Läufer im oberen Part noch trainieren.

Ferstl rechnet mit einem knappen Rennen - oder "ein Gemetzel", wie er sich ausdrückte. Persönlich erwarte er "nicht viel", obwohl er in der Abfahrt "gut drauf" sei.

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