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Deutschlands Slalom-Spezialist Linus Straßer dreht in Adelboden im zweiten Durchgang mächtig auf. Den Sieg sichert sich ein Schweizer Lokalmatador.

Skirennläufer Linus Straßer hat mit einer furiosen Aufholjagd beim Slalom-Klassiker von Adelboden seine beste Saisonplatzierung eingefahren.

Der 27 Jahre alte Münchner verbesserte sich mit Laufbestzeit im Finale auf dem legendären "Chuenisbärgli" noch von Platz 24 auf den starken sechsten Rang. Besser war Straßer in einem Spezialslalom nur einmal: als Fünfter im Januar 2015 in Schladming.

"Schön war's", sagte Straßer, der nach seinem Kahnbeinbruch an der rechten Hand noch mit Manschette fährt, über seine gut 20 Minuten auf dem roten Stuhl des Führenden: "Das war genau der Lauf, den ich gesucht habe für den zweiten Durchgang. Ich habe es genau richtig getroffen. Ich bin absolut zufrieden, so kann's weitergehen."

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ARD-Experte Felix Neureuther lobte seinen früheren Zimmergenossen: "Unten bist du endlich clever gefahren. Mit einer Ruhe, so wie man in Adelboden fahren muss."

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Vom umjubelten Lokalmatador Daniel Yule, der bei Fußball-Atmosphäre vor 30.000 skiverrückten Fans seinen dritten Weltcup-Sieg feierte, trennte Straßer letztlich nur eine halbe Sekunde. Er schaffte es als einziger der sieben deutschen Starter in den zweiten Durchgang.

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