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Die "Probefahrt" für das Abfahrtsrennen auf der Streif geht für Thomas Dreßen gründlich daneben. Ein Teamkollege überzeugt dagegen beim Super G in Kitzbühel.

Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen hat bei der ersten Rennrückkehr an die Stätte seines größten Triumphs den Super-G gründlich verpatzt.

Beim Erfolg des Norwegers Kjetil Jansrud lag der Abfahrtsgewinner von 2018 nach 42 Läufern abgeschlagen und mit einem deutlichen Rückstand von 1,51 Sekunden auf dem 17. Platz.

"Ich bin einen Scheißdreck zusammengefahren", sagte der 26-Jährige unverblümt: "Ich bin eine Linie gefahren, die wir so nicht besichtigt haben, dann war es eine Kettenreaktion."

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Sander überrascht mit Top-Ten-Platz

Für die positive Überraschung aus deutscher Sicht sorgte Andreas Sander (+0,99) auf dem guten achten Rang. Für den 30-Jährigen war es das bisher beste Ergebnis in diesem Weltcup-Winter.

Titelverteidiger Josef Ferstl (+2,10) missglückte die Einfahrt in der Traverse völlig, mit Startnummer 1 wie bei seiner Vorjahres-Siegfahrt landete der 31-Jährige diesmal als 36. unter ferner liefen. Romed Baumann (+1,65) wurde 22.

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Jansrud (34) stößt mit dem Triumph vor den zeitgleichen Alexander Aamodt Kilde (Norwegen) und Matthias Mayer (Österreich) in den illustren Kreis derer vor, die am Hahnenkamm Abfahrt und Super-G gewonnen haben.

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Dreßen hat trotz der schlechten Leistung keine Bedenken für den Klassiker am Samstag (11.30 Uhr). "Ich weiß, dass ich in der Abfahrt schnell bin, da weiß ich, wie die Richtung ist", sagte der Mittenwalder.

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