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Der Absprung entscheidet beim Skispringen sehr oft über die Weite des Sprungs
Der Absprung entscheidet beim Skispringen sehr oft über die Weite des Sprungs © Getty Images
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Bei den Springen in Oberstdorf und Garmisch-Patenkirchen haben TV-Zuschauer erstmals die Möglichkeit, den Absprung der Springer genau zu analysieren.

Ob beim Skispringen ein Sprung gelingt oder nicht, entscheidet sich in vielen Fällen schon vor der Flugphase.

Dem Absprung kommt eine enorme Bedeutung zu. Erwischen die Skispringer den richtigen Zeitpunkt, kann es sehr weit gehen. Wenn nicht, droht eine frühe Landung.

Für die Zuschauer an den Fernsehgeräten ist es bislang schwer zu beurteilen, ob ein Springer den richtigen Absprung erwischt. Denn der Absprung vollzieht sich in Bruchteilen einer Sekunde.

Nun gibt es aber zumindest bei den beiden deutschen Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen einen Service, der es den TV-Zuschauern ermöglicht, genau zu erkennen, ob ein Skispringer am Schanzentisch den Absprung richtig erwischt oder zu spät war. (Alle Springen im LIVETICKER)

Dafür sorgen acht neue Mini-Kameras, die jeweils 250 Bilder pro Sekunde machen. Außerdem kann durch eine eingebaute Messplatte am Schanzentisch zentimetergenau erkannt werden, ob ein Absprung exakt getroffen wurde.

Die Daten werden den Zuschauern am Bildschirm anschließend mit Hilfe einer Grafik veranschaulicht.

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