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Carina Vogt landet in Hinzenbach auf Platz elf
Carina Vogt landet in Hinzenbach auf Platz elf © AFP/SID/BARBARA GINDL
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Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt ist an ihrem 29. Geburtstag nur knapp an den Top 10 vorbeigeflogen.

Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt ist an ihrem 29. Geburtstag nur knapp an den Top 10 vorbeigeflogen und hat sich beim erst zweiten Einsatz im Skisprung-Weltcup nach langer Verletzungspause fast schon wieder in alter Form präsentiert. Auf einer ihrer Lieblingsschanzen im österreichischen Hinzenbach wurde die Degenfelderin am Freitag als beste Deutsche Elfte und empfahl sich nachdrücklich für einen Einsatz bei der WM in Oberstdorf.

Vogt hatte nach einem Sprung auf 82,5 im ersten Durchgang noch auf Platz sechs gelegen, konnte dies aber nicht ganz bestätigen und fiel mit 82,0 m sowie insgesamt 210,3 Punkten zurück. Ihren ersten Weltcupsieg feierte die Slowenin Nina Kriznar (237,4 Punkte/89,0+90,5 m) vor Landsfrau Ema Klimec (236,6) sowie der Norwegerin Eirin Maria Kvandal (226,6). Vierte wurde Österreichs Weltcup-Spitzenreiterin Marita Kramer.   

Vogt, die sich im Sommer 2019 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und Ende Januar mit Platz 22 in Ljubno in den Weltcup zurückgekehrt war, hatte am 1. Februar 2015 in Hinzenbach ihren zweiten und bislang letzten Weltcupsieg gefeiert, viermal stand sie in Oberösterreich auf dem Podest. Zuletzt hatte Vogt in Titisee-Neustadt wegen erneuter Knieprobleme aussetzen müssen.

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Bei der vorletzten Weltcup-Station vor der WM in ihrer Heimatgemeinde (23. Februar bis 7. März) musste sich die Olympiazweite Katharina Althaus mit Rang zwölf begnügen und sucht weiter ihre Form. Anna Rupprecht (Degenfeld) wurde 18., Luisa Görlich (Lauscha/33.) und Agnes Reisch (Isny/34.) schieden im ersten Durchgang aus. Die formschwache Team-Weltmeisterin Juliane Seyfarth (Ruhla) war in der Qualifikation gescheitert.

Nicht antreten konnte am Freitag Norwegens Olympiasiegerin Maren Lundby, nachdem ihre Ski die Reise nach Österreich nicht mitgemacht hatten. "Es gibt derzeit kaum Flüge, und diejenigen, die es gibt, sind voll mit anderem Gepäck", sagte Norwegens Teamsprecher Steinar Bjerkman, der auf eine Lösung bis zum zweiten von drei Springen am Samstag (12.45 Uhr) hofft.

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