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Rupprecht ist beste Deutsche
Rupprecht ist beste Deutsche © AFP/SID/DANIEL MIHAILESCU
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Die deutschen Skispringerinnen um Katharina Althaus und Carina Vogt haben die Qualifikation zu ihrem ersten Wettbewerb geschlossen überstanden.

Die deutschen Skispringerinnen um Vize-Weltmeisterin Katharina Althaus und Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt haben die Qualifikation zu ihrem ersten Wettbewerb bei der Nordischen Ski-WM geschlossen überstanden, aber kaum Hoffnungen auf eine Medaille geschürt. Als Beste der vier DSV-Starterinnen kam Anna Rupprecht (Degenfeld) am Mittwochabend mit einem Sprung auf 96,5 m von der kleinen Schattenbergschanze auf Platz 15.

Lokalmatadorin Katharina Althaus zog als 19. mit 90,0 m in den Wettkampf der besten 40 am Donnerstag (17.00 Uhr/ARD) ein. "Ich weiß, dass ich es besser kann. Ich habe so viel auf der Schanze hier trainiert, aber ich tue mich schwer, den Schanzentisch zu erwischen", sagte die 24-Jährige.

Die zweimalige Weltmeisterin Vogt (Degenfeld) kam wie im Training am Vortag kaum mit der Schanze zurecht und nicht über Rang 32 mit 84,5 m hinaus. "Der Trainingssprung heute war ein Schritt in die richtige Richtung, den Sprung in der Quali kann ich mir wieder nicht erklären", sagte die 29-Jährige, die nach langer Pause wegen eines Kreuzbandrisses erst kurz vor der WM ihr Comeback gefeiert hatte: "Dem Knie geht es gut, mit dem konnte man schon gut skispringen."

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Favoritinnen weit vor den Deutschen

Die bislang in dieser Saison enttäuschende Teamweltmeisterin Juliane Seyfarth (Ruhla) landete mit 86,0 m noch vor Vogt auf Rang 29. "Ich bin nicht ganz zufrieden, ich bin im Training gestern besser gesprungen", sagte die mit 31 Jahren Älteste im Team. Am Donnerstag geht es für das deutsche Quartett wohl darum, das schlechteste WM-Ergebnis der Historie zu vermeiden: 2011 in Oslo kam Melanie Faißt als Beste nicht über Platz neun hinaus.

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Die Titelfavoritinnen lagen in der Vorausscheidung weit vor den Deutschen. Japans Weltcup-Rekordsiegerin Sara Takanashi sprang als Gewinnerin der Qualifikation mit 103,0 m bei kürzerem Anlauf sechseinhalb Meter weiter als Rupprecht. Die Österreicherin Marita Kramer kam auf Platz zwei vor der Slowenin Ema Klinec. "Wenn man sieht, was die da vorne für einen Sport zeigen, kann man nur den Hut ziehen", sagte Vogt: "Dass ich da jetzt keine Rolle spiele, war mir durchaus bewusst."

Titelverteidigerin und Pyeongchang-Olympiasiegerin Maren Lundby (Norwegen) landete auf Platz elf. Seit Olympia 2014 haben bei großen Meisterschaften nur Vogt oder Lundby die Einzeltitel bei den Skispringerinnen geholt.

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