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Mario Götze will eine enttäuschende Hinserie vergessen machen. Auch Andre Schürrle gibt zu, dass ihm bislang "einiges" gefehlt habe. Kritik lässt das BVB-Duo aber kalt.

Platz sechs nach 16 Spielen, zwölf Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze - Borussia Dortmund blickt auf eine ernüchternde Bundesliga-Hinrunde zurück.

Auch die Star-Neuzugänge Mario Götze und Andre Schürrle haben sich das bisherige Abschneiden anders vorgestellt - und gehen deshalb hoch motiviert in die zweite Halbzeit.

Katharina Hosser und Ann-Marie Herrmann sind in Marbella vor Ort für SPORT1 © SPORT1-Grafik: Getty Images

"Wir wollen natürlich noch in die Champions League und mehr Punkte sammeln, als wir es getan haben. Die Dinge, die uns noch fehlen, wollen wir jetzt zusammen aufholen", sagte Götze bei einem Pressegespräch am Montag im Trainingslager des BVB in Marbella.

"Fitness und Rhythmus nicht vorhanden"

Der im vergangenen Sommer für rund 22 Millionen Euro vom FC Bayern zurückgeholte Spielmacher sieht auch persönlichen Verbesserungsbedarf. Mit einem Tor und einer Vorlage in zehn Bundesliga-Einsätzen ist er nicht zufrieden. Er möchte "mehr Verantwortung übernehmen", gab Götze zu verstehen. 

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"Man nimmt sich immer viel vor, wenn man in eine Vorbereitung einsteigt", sagte auch Schürrle, dem in der Liga lediglich zwei Assists zu Buche stehen.

Ihm habe in der Hinrunde, vor allem am Jahresende, aufgrund seiner Knieverletzung "einiges gefehlt", räumte der 30-Millionen-Neuzugang vom VfL Wolfsburg ein: "Meine Fitness und mein Rhythmus waren nicht vorhanden."

Matthäus-Kritik lässt BVB-Duo kalt

Sowohl Götze als auch Schürrle hatten zuletzt viel Kritik über sich ergehen lassen müssen. 

Konfrontiert mit den Worten von Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus, der die Hinserie des BVB-Duos als "enttäuschend" betitelt hatte, schüttelte Götze nur den Kopf und meinte lächelnd, das sei "jetzt nicht so relevant" für ihn.

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Schürrle fand deutlichere Worte: "Es juckt mich nicht so viel, wenn irgendjemand etwas über mich sagt. Jeder hat seine Meinung."

Die beiden Nationalspieler ziehen es offenbar vor, in der Rückrunde auf dem Rasen zu antworten.

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