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Marco reus mit Bundestrainer Joachim Löw
Seit 2011 absolvierte Marco Reus (l., mit Joachim Löw) 25 Länderspiele für Deutschland

Das Ergebnis und das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Georgien gehen in Ordnung. Was Bundestrainer Joachim Löw noch Kopfzerbrechen bereitet, ist die Torausbeute. Das Experimentieren geht weiter.

Mit dem Sieg in Georgien hat die deutsche Nationalmannschaft eine Pflichtaufgabe souverän erfüllt. Nicht mehr und nicht weniger.

Nach den zuletzt schwachen Länderspielen war das 2:0 ein erster kleiner Lichtblick für Bundestrainer Joachim Löw, auch wenn die Nummer 126 der Weltrangliste kein Maßstab sein kann.

Allerdings hätte der Erfolg höher ausfallen müssen, wenngleich das DFB-Team auch etwas Schusspech hatte. Zweimal traf Marco Reus nur die Latte.

In der zweiten Halbzeit ließen die Weltmeister die Zügel schleifen, sonst gibt es nicht viel zu kritisieren an der Leistung in Tiflis.

Die Offensive mit Reus, Thomas Müller, Mario Götze ließ Spielfreude und Spielwitz aufblitzen, nur Mesut Özil blieb über weite Strecken des Spieles unter seinen Möglichkeiten. Wieder einmal.

Dahinter agierten Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos souverän, ohne jedoch Glanzpunkte zu setzen.

In der Abwehr kehrte Löw nach dem Experiment mit der Dreierkette gegen Australien zur Viererkette zurück, in der sich Jonas Hector und Sebastian Rudy für weitere Aufgaben anboten.

Der Bundestrainer wird und muss weiter ausprobieren, um die bestmögliche Formation für die wichtigen Partien zu finden.

Dafür bietet sich auch im Test gegen die USA und im anschließenden EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar in Faro die Gelegenheit.

Mit drei weiteren Punkten wäre das DFB-Team im Soll und bis zum heißen Herbst mit den entscheidenden Spielen gegen Polen, in Schottland und Irland dann hoffentlich auch wieder richtig im Rhythmus.

In WM-Form ist Löws Mannschaft zwar noch nicht, aber zumindest war sie in Georgien wieder auf dem richtigen Weg zur Europameisterschaft in Frankreich. 

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