„Am Anfang vom Ende der Abu-Dhabi-Ära“
Plötzlich spricht sogar der Staatschef über ManCity
Manchester City steckt tief im Schlamassel. Jetzt fordert Jamie Carragher, dass die Eigentümer aus Abu Dhabi den Verein verkaufen.
Jamie Carragher hat die Eigentümer von Manchester City nach dem Schuldspruch im Finanzverfahren zum Verkauf des Vereins aufgefordert. In einem Artikel im Telegraph schreibt der ehemalige Liverpool-Profi, City befinde sich „am Anfang vom Ende der Abu-Dhabi-Ära“. Die Verantwortlichen um Scheich Mansour und die Abu Dhabi United Group müssten die Konsequenzen ziehen, damit sich der Verein von der Affäre erholen könne.
Eine unabhängige Kommission hatte City am Dienstag in 114 von 115 Anklagepunkten im Verfahren der Premier League für schuldig befunden. Der Klub soll zwischen 2009 und 2018 seine kommerziellen Einnahmen mittels fingierter Verträge um rund 970 Millionen Euro künstlich erhöht und Kosten verschleiert haben. Premier-League-Geschäftsführer Richard Masters erklärte, die Entscheidung zeige, dass City die Regeln über nahezu ein Jahrzehnt systematisch gebrochen habe. Die Liga sehe sich durch ihre Untersuchung bestätigt.
Manchester City: Carragher kritisiert Reaktion des Klubs scharf
Carragher kritisierte insbesondere die Reaktion des Vereins und seiner Führung scharf. „City lebt in Verleugnung und weigert sich anzuerkennen, dass sein Ruf zerstört ist“, betonte der 48-Jährige. Zudem bezeichnete er den Trotz nach dem Urteil als „schamlos“ und verlangte Konsequenzen für die beteiligten Verantwortlichen. Wer die grundlegenden Regeln der Premier League verletze, dürfe nicht weiter Eigentümer oder Direktor sein.
Manchester City bestreitet sämtliche Vorwürfe und will bis Freitag Einspruch gegen das Urteil einlegen. Auch der unabhängige Fußballregulierer IFR befasst sich mit der Entscheidung. Die Behörde kann die Eignung amtierenden Eigentümers und Klubverantwortlicher überprüfen, wenn Anlass zu Zweifeln besteht.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.