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Ein NBA-Superstar verabschiedet sich von der WM. Die USA fahren derweil gegen Brasilien den nächsten Sieg ein und treffen im Viertelfinale auf Frankreich.

Nächster Schiri-Ärger bei der Basketball-WM!

Für NBA-Superstar Giannis Antetokounmpo und Griechenland war am Montag der Traum von einer Medaille mit Griechenland auf bittere Weise geplatzt - dabei spielten die Referees eine Rolle.

Das Team um den Profi von den Milwaukee Bucks verpasste zum Abschluss der Zwischenrunde trotz eines 84:77 (32:33)-Sieges gegen Tschechien den Einzug ins Viertelfinale, für das Weiterkommen war ein Erfolg mit mindestens zwölf Punkten Vorsprung nötig gewesen.

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Antetokounmpo, in der abgelaufenen NBA-Saison als wertvollster Spieler ausgezeichnet, enttäuschte mit nur zwölf Punkten und saß in der entscheidenden Phase auch noch auf der Bank.

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Antetokounmpo kassiert fünftes Foul

5:32 Minuten vor Schluss hatte der "Greek Freak" in Deutschlands Vorrundenspielort Shenzhen bei einer Offensivaktion sein fünftes Foul kassiert und durfte nicht mehr weitermachen.

Die Griechen waren mit den Schiedsrichtern überhaupt nicht einverstanden. "Er hat nicht den Respekt bekommen, den er sich wünscht", sagte Trainer Thanasis Skourtopoulos vor allem mit Blick auf das dritte und fünfte Foul. "Man kann gegen einen solchen Spieler nicht solche Fouls pfeifen."

Wie die BBC berichtet, haben die Griechen sogar beim Weltverband FIBA eine Sperre für die drei Schiedsrichter gefordert. Auch die Video-Schiedsrichter sowie die Verantwortlichen, die die Referees einsetzen, sollen nach dem Willen der Griechen bestraft werden.

Im Turnierverlauf hatten die Unparteiischen bereits mehrere Male unfreiwillig im Mittelpunkt gestanden. Im Duell zwischen Serbien und Spanien flog Center-Star Nikola Jokic vom Feld, nachdem er einem Foulpfiff nicht bekommen und sich anschließend lautstark beschwert hatte.

Noch fataler war die Fehlentscheidung im Duell zwischen Litauen und Frankreich, als das Goaltending von Rudy Gobert nicht geahndet wurde.

USA gewinnt - Kracher gegen Frankreich

Titelverteidiger USA hat derweil auch sein fünftes Turnierspiel gewonnen und bekommt es im Viertelfinale mit Frankreich zu tun.

Die Amerikaner sicherten sich in der Zwischenrunde durch ein 89:73 (43:39) über Brasilien den Gruppensieg, die Franzosen mussten sich Australien 98:100 (46:46) geschlagen geben und wurden hinter den "Boomers" nur Zweiter.

Schon im Halbfinale droht den USA ein Duell mit den starken Serben.

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Vom Erfolg der USA profitierten die Tschechen. Das Überraschungsteam ließ durch den Erfolg des Turnierfavoriten Brasilien in der Tabelle hinter sich und steht damit im Viertelfinale.

In der K.o.-Runde geht es am Mittwoch gegen Australien.

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