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Im Topspiel der WM zwischen Serbien und Spanien fliegt Superstar Nikola Jokic nach einem falschen Pfiff vom Court. Sein Coach wütet: "Dumme Reaktion."

Spaniens Basketballer haben dem Titelkandidaten Serbien bei der WM in China den ersten Dämpfer zugefügt.

Der Olympia- und EM-Dritte setzte sich im Duell der noch ungeschlagenen Teams in Wuhan 81:69 (45:37) durch und sicherte sich mit dem Prestigeerfolg den Sieg in der Zweitrundengruppe J.

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Eklat um Jokic

Für einen Aufreger sorgten - wieder einmal bei dieser WM - die Schiedsrichter. Serbiens NBA-Star Nikola Jokic flog im dritten Viertel nach einem technischen und einem unsportlichen Foul ("Flagrant 2") vom Platz - die letztlich wohl entscheidende Schwächung der Serben.

Was war passiert? Jokic wurde deutlich mehrfach von Marc Gasol auf die Hand geschlagen, dennoch pfiffen die Referees einen Sprungball. Jokic beschwerte sich lautstark und musste schließlich duschen gehen. Sein Coach Sasha Djordjevic stellte sich allerdings nicht vor seinen Star von den Denver Nuggets: "Mir hat die dumme Reaktion von Jokic nicht gefallen. Er muss sich unter Kontrolle haben und einer unserer Anführer sein."

"Spanien hat uns in den Arsch getreten"

Der überragende Bogdan Bogdanovic von den Sacramento Kings wollte das Jokic-Aus auch nicht als Ausrede gelten lassen: "Spanien hat uns in den Arsch getreten." Bogdanovic (26 Punkte, 10 Rebounds, 6 Assists) war der erste WM-Spieler seit Yao Ming mit mindestens 25 Zählern, zehn Rebounds und fünf Assists. Bei Spanien überzeugte vor allem Spielmacher Ricky Rubio (19 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists).

Im Viertelfinale am Dienstag treffen die Spanier somit in Shanghai auf Polen. Das Team von Trainer Mike Taylor, der auch Bundesliga-Aufsteiger Hamburg Towers betreut, verlor am Sonntag deutlich mit 65:91 (27:42) gegen Argentinien, das als Sieger der Gruppe I nun auf Vizeweltmeister Serbien um NBA-Profi Bogdan Bogdanovic trifft.

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