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Der Präsident des Deutschen Basketball-Bundes übt harte Kritik an der Berichterstattung über Dennis Schröder - und zieht ein positives Fazit zu WM-Platz 18.

Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes, hat scharfe Kritik an der Berichterstattung über die Leistungen der Nationalmannschaft bei der WM in China geübt.

"Am Ende des Tages gehen wir nach Hause und haben zwei Spiele verloren. Das waren natürlich zwei entscheidende Spiele, eines haben wir mit vier und eines mit zwei Punkten verloren. Und trotzdem werden über uns Kübel voller Scheiße ausgeschüttet", sagte Weiss in Shanghai: "Das hat die Mannschaft nicht verdient."

Weiss stört Umgang mit Schröder

Durch die Niederlagen zum Vorrundenstart gegen Frankreich und die Dominikanische Republik hatte das DBB-Team in Shenzhen den Sprung in die zweite Runde vorzeitig verpasst. Durch Erfolge über Jordanien, den Senegal und Kanada reichte es am Ende zu Rang 18, in der Platzierungsrunde wurde zumindest ein Ticket für ein Olympia-Qualifikationsturnier gelöst.

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"Wir haben unser erstes Ziel erreicht: das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele", betonte Weiss und zog ein rundum positives WM-Fazit: "Wir sind 18. geworden bei der Weltmeisterschaft, das ist für uns ein Erfolg."

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Nach dem letzten Turnierspiel störte sich Weiss besonders am Umgang mit NBA-Profi Dennis Schröder. "Die Berichterstattung in Deutschland geht mir auf den Wecker. Ich komme in die Halle, Dennis Schröder wird aufgerufen und die ganze Halle grölt. Bei uns wird nur über Dennis gelästert", sagte der DBB-Boss.

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Weiss kontert Kritik an Vorbereitung

Weiss gefällt auch nicht, dass es in den Medien hieß, Schröder habe keine feste Zusage für den kommenden Sommer gegeben. "Ihr Journalisten geht da zu ihm hin und fragt ihn nach einem Commitment für die Nationalmannschaft. Was soll der Junge denn sagen? Wenn er Lust hat und gesund ist, dann spielt er. Das hat er gesagt. Was soll er noch mehr machen? Dann lese ich in der Zeitung 'Dennis Schröder weiß nicht, ob er weitermacht.' Das ist pervers."

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Auch die Kritik an den Gegnern in der Vorbereitung sei nicht in Ordnung. "Wenn man dann auch noch sieht, gegen wen wir in der Vorbereitung gespielt haben, Polen, Tschechien, Australien, die stehen alle im Viertelfinale, und die haben wir alle geschlagen. Das wollt ihr nicht hören, aber das ist Fakt", so Weiss: "Wir wurden oft von den Basketball-Experten ausgeschimpft, dass unsere Gegner so schwach waren. Besser kann man sich doch nicht vorbereiten."

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