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Cardiff - Am 12. Spieltag der Premier League Darts lässt Michael van Gerwen im Gigantenduell gegen Rob Cross die Muskeln spielen. James Wade beendet seine Durststrecke.

Machtdemonstration im Gigantenduell!

Michael van Gerwen hat den Kracher gegen Rob Cross am 12. Spieltag der Premier League Darts deutlich für sich entschieden. Der Weltmeister setzte sich in Cardiff mit 8:2 gegen die Nummer zwei der PDC-Weltrangliste durch und löste seinen großen Kontrahenten damit an der Tabellenspitze ab.

Nach dem frühen Break und der daraus resultierenden 2:0-Führung konnte "The Voltage" mit dem High Scoring der "Green Machine" nicht mehr mithalten. Mit 108 Punkten je Aufnahme und einer Doppelquote von über 63 Prozent holte sich MvG im direkten Anschluss acht (!) Legs in Folge.

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Cross hatte dem mit einem Average von 94,49 Zählern nichts entgegenzusetzen und fand nach der anfänglichen Führung nicht mehr in seinen Rhythmus. Durch diese Niederlage muss der Engländer seine Tabellenführung an "Mighty Mike" abgeben, allerdings trennt die beiden nach wie vor nur ein Zähler. (Service: Spielplan der Premier League Darts)

Suljovic gelingt Revanche gegen Gurney

Im ersten Match des Abends hatte sich zuvor Mensur Suljovic im Duell mit seinem punktgleichen Tabellennachbarn Daryl Gurney durchgesetzt. Damit gelang dem Österreicher auch die Revanche für die Niederlage vom 9. Spieltag, als er mit 3:7 den Kürzeren gegen "Super Chin" gezogen hatte.

Beim 8:5-Erfolg legte "The Gentle" einen Average von 93,63 Punkten je Aufnahme an den Tag und konnte dem Nordiren (91,42 Zähler im Durchschnitt) im achten Leg erstmals breaken. Zudem glänzte der 47-Jährige mit einem 100er-Finish.

Durch diesen Sieg lässt Suljovic seinen Kontrahenten Gurney in der Tabelle hinter sich und darf weiter auf die Teilnahme an den Playoffs hoffen. Gurney bleibt nach dem Remis gegen James Wade am vergangenen Spieltag zum zweiten Mal in Folge ohne Sieg. (Service: Tabelle der Premier League Darts)

Price nutzt Heimvorteil gegen Smith

Der Waliser Gerwyn Price konnte seinem Heimvorteil in Cardiff nutzen und fuhr dank einer starken Leistung einen souveränen 8:5-Sieg gegen Schlusslicht Michael Smith ein. Der "Bully Boy" spielte zwar einen höheren Average (99 Punkte) als Price, scheiterte aber beim Checkout (28 Prozent).

Beide Spieler lieferten dem Publikum mit insgesamt neun geworfenen 180ern und High-Finishes von 170 Zählern das wohl hochklassigste Match des Abends.

Für WM-Finalist Smith, der mit nur acht Punkten am Tabellenende steht, rücken die Playoffs bei vier verbleibenden Spieltagen in weite Ferne: Auf Rang vier fehlen ihm bereits sechs Zähler. Der "Iceman" hingegen behauptet seinen Platz in den Top 4.

Wade beendet Durststrecke

Nach dem Remis gegen Gurney und der Niederlage gegen Suljovic beendete James Wade seine kleine Durststrecke. Gegen Peter "Snakebite" Wright gewann "The Machine" dank einer hochkonzentrierten Leistung deutlich mit 8:2.

Beim Schotten lief einmal mehr in dieser Saison nichts zusammen, obwohl - oder vielleicht auch gerade weil - er seine Pfeile gewechselt hatte. Die "Wackel-Darts" halfen nicht. Wright brachte lediglich einen Average von 85 Punkte auf das Scoreboard, während Wade es auf über 94 Zähler brachte.

In der Tabelle schiebt sich Wade auf den dritten Platz vor. Dank des besseren Leg-Verhältnisses steht er noch vor den punktgleichen Price und Suljovic.

Der 12. Spieltag in der Übersicht:

Mensur Suljovic - Daryl Gurney 8:5

Rob Cross - Michael van Gerwen 2:8

Michael Smith - Gerwyn Price 5:8

Peter Wright - James Wade 2:8

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