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Ivonne Schröder erhielt im Tor den Vorzug vor Stammkeeperin Jennifer Heß
Ivonne Schröder erhielt im Tor den Vorzug vor Stammkeeperin Jennifer Heß © Getty Images
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Die deutschen Eishockey-Frauen schließen die Vorrunde mit einer Niederlage ab. Dennoch steht das Team von Christian Künast im Viertelfinale.

Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Finnland zum Vorrundenabschluss ihre zweite Niederlage kassiert und den Gruppensieg verpasst.

Die Auswahl von Bundestrainer Christian Künast unterlag dem ungeschlagenen Tabellenersten aus Tschechien mit 0:2 (0:0, 0:2, 0:0).

Das Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), das die Vorrunde mit sechs Zählern auf Rang zwei beendete, hatte sich bereits vor dem letzten Spieltag der leistungsschwächeren Gruppe B für das Viertelfinale qualifiziert und trifft dort am Donnerstag auf Olympia-Silbermedaillengewinner Kanada. Die Nordamerikanerinnen sicherten sich hinter den USA Platz zwei in der stärker besetzten Gruppe A. Bei der WM 2017 hatte sich die DEB-Auswahl einen sensationellen vierten Platz gesichert. 

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"Die Mannschaft hat heute alles versucht und auch über 60 Minuten alles gegeben", sagte Künast: "Die Tschechinnen waren uns heute überlegen – sowohl technisch als auch läuferisch. Ich kann den Mädels aber überhaupt keinen Vorwurf machen und wir bereiten uns nun zusammen auf das WM-Viertelfinale vor."

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Im ersten Drittel hielt Ivonne Schröder in Vertretung von Stammkeeperin Jennifer Harß gegen überlegene Tschechinnen ihren Kasten sauber. In Abschnitt zwei schoss Alena Mills Tschechien im Powerplay in Führung (34.) und legte nur wenig später ihren zweiten Treffer nach (36.). Im Schlussdrittel probierte das DEB-Team mehr in der Offensive, doch der Weltranglistenneunte brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

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