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München ist nach einem klaren Sieg in Krefeld weiter Tabellenführer
München ist nach einem klaren Sieg in Krefeld weiter Tabellenführer © Getty Images
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Red Bull München gewinnt am 47. DEL-Spieltag bei einem Kellerkind. Mannheim verliert in eigener Halle. Der Kampf um die Playoff-Plätze wird immer offener.

Red Bull München ist Platz eins nach der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey Liga (LIVE im TV auf SPORT1) kaum noch zu nehmen.

Der Titelverteidiger siegte am 47. Spieltag bei den Krefeld Pinguinen mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) und liegt mit nun 100 Punkten neun Zähler vor den Nürnberg Ice Tigers, die sich im Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen durchsetzten.(DATENCENTER: Die Tabelle).

Das Trio München, Nürnberg und Berlin hatte sich bereits zuvor fürs Playoff-Viertelfinale qualifiziert - dahinter ist fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde alles offen und umkämpft: Zwischen den Iserlohn Roosters auf Rang vier und Adler Mannheim auf Platz zehn liegen gerade einmal vier Punkte. Sogar der Tabellenletzte Straubing Tigers könnte noch in die Pre-Playoffs kommen.

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DEG patzt und bleibt Elfter

Die Düsseldorfer EG verlor unterdessen das erste Spiel nach der Entlassung von Cheftrainer Mike Pellegrims. Gegen den Vizemeister Grizzlys Wolfsburg kassierte die DEG eine herbe 4:7 (2:1, 1:4, 1:2)-Niederlage und bleibt Elfter. Wolfsburg dagegen holte seinen ersten Erfolg nach zuletzt sechs Pleiten und ist Fünfter.

 Iserlohn gewann in Mannheim 3:2 (0:0, 0:1, 3:1) und verbesserte sich auf Rang vier vor Wolfsburg und den Kölner Haien, die die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:2 (1:1, 1:0, 3:1) schlugen. Straubing siegte gegen die Augsburger Panther 3:2 (0:1, 1:0, 2:1). Ex-Meister ERC Ingolstadt bezwang die Schwenninger Wild Wings 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung.

Weiter unangefochten an der Spitze liegt München. Der Titelfavorit setzte sich nach Treffern von Brooks Macek (6.), Steven Pinizzotto (29.) und Mads Christensen (40.) mühelos gegen Krefeld durch. Justin Feser (17.) hatte das zwischenzeitliche 1:1 für die Pinguine erzielt.

Die Spiele im Stenogramm:

Krefeld Pinguine - Red Bull München 1:3 (1:1, 0:2, 0:0)
Tore: 0:1 Macek (5:35), 1:1 Feser (16:01), 1:2 Pinizzotto (28:12), 1:3 Christensen (39:54)
Zuschauer: 5629
Strafminuten: Krefeld 8 - München 6

Adler Mannheim - Iserlohn Roosters 1:3 (0:0, 1:0, 1:3)
Tore: 1:0 Kolarik (21:25), 1:1 Combs (48:24), 1:2 Friedrich (50:01), 1:3 Caporusso (56:12), 2:3 Plachta (58:23)
Zuschauer: 11.564
Strafminuten: Mannheim 8 - Iserlohn 6

Augsburger Panther - Straubing Tigers 2:3 (1:0, 0:1, 1:2)
Tore: 1:0 Stieler (0:48), 1:1 Connolly (28:15), 2:1 Schmölz (41:20), 2:2 Hedden (43:28), 2:3 Bettauer (51:21)
Zuschauer: 5054
Strafminuten: Augsburg 0 - Straubing 6

Kölner Haie - Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)
Tore: 0:1 Lampl (1:36), 1:1 Hanowski (8:31), 2:1 Bolduc (31:03), 3:1 Schütz (47:12), 4:1 Shugg (48:25), 5:1 Schütz (56:13), 5:2 Bast (59:47)
Zuschauer: 14.201
Strafminuten: Köln 4 plus Disziplinar (Uvira) - Bremerhaven 8

Nürnberg Ice Tigers - Eisbären Berlin 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) n.P.
Tore: 1:0 Pföderl (20:58), 1:1 MacQueen (55:14), 2:1 Pohl (Penalty)
Zuschauer: 7672
Strafminuten: Nürnberg 8 - Berlin 6

Düsseldorfer EG - Grizzlys Wolfsburg 4:7 (2:1, 1:4, 1:2)
Tore: 0:1 Mulock (7:03), 1:1 Barta (9:18), 2:1 Machacek (14:34), 2:2 Riefers (23:45), 2:3 Furchner (24:19), 3:3 Welsh (29:22), 3:4 Weiss (32:24), 3:5 Fauser (36:47), 3:6 Weiss (40:40), 4:6 Strodel (48:46), 4:7 Voakes (59:41)
Zuschauer: 6076
Strafminuten: Düsseldorf 10 - Wolfsburg 10

ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.V.
Tore: 1:0 Mouillierat (3:31), 1:1 Fleury (57:43), 2:1 Greilinger (64:56)
Zuschauer: 3544
Strafminuten: Ingolstadt 6 - Schwenningen 6  

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