Playoff-Krimi: Wild Wings verlieren historisches Spiel
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Die Grizzlys Wolfsburg bezwingen die Schwenninger Wild im zweiten Spiel der Pre-Playoffs und erreichen das Viertelfinale. Auch Bremerhaven kommt weiter.

Die Grizzlys Wolfsburg haben es in die Playoffs der DEL (Die Playoffs LIVE im TV auf SPORT1) geschafft.

Sie rangen die Schwenninger Wild Wings im zweiten Pre-Playoff-Spiel auswärts mit 3:2 (2:0, 1:2, 0:0) nieder und sicherten sich in der best-of-three-Serie das Ticket für das Feld der letzten acht.

Starke Anfangsphase

Zu verdanken haben sie diesen Triumph im Besonderen der starken Anfangsphase, die ihnen eine schnelle 2:0-Führung durch Sebastian Furchner und Stephen Dixon verschaffte.

Auffällig war dabei das erste Tor, das erst nach einer langen Beratung im Zuge des Videobeweises gegeben wurde, und eine wüste Schlägereri zwischen Schwennings Stefano Giliati und Wolfsburgs Kamil Kreps.

Im zweiten Drittel erzielte Brent Aubin das 3:0 - wobei abermals der Videobeweis entscheiden musste - und alles sah nach einem klaren Sieg für Wolfsburg aus. Doch die Wild Wings gaben sich nicht auf und kamen noch einmal heran.

Traum geplatzt

Damien Fleury traf zum 1:3 und Will Acton zum 2:3. Es blieb ein gesamtes drittes Drittel, das die Wild Wings allerdings nicht nutzen konnten. Der Traum von den Playoffs platzte.

Die Grizzlys treffen nun auf die Eisbären Berlin.

Der erste Spieltag der Runde der letzten acht, die im best-of-seven-Modus ausgetragen wird, findet am Mittwoch statt. Der Vorrunden-Zweite Berlin beginnt dann mit einem Heimspiel gegen Wolfsburg.

Duell mit Meister

Im zweiten Pre-Playoff-Spiel bewiesen die Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen die Iserlohn Roosters Moral und siegten nach zweimaligem Rückstand mit 4:3 (0:1, 1:0, 2:2, 1:0) nach Verlängerung.

Am Dienstag hatte Bremerhaven das erste Spiel mit 5:2 für sich entschieden, nun wartet im Viertelfinale Meister Red Bull München.

In Bremerhaven erzielte Jan Urbas in der 15. Minute der Verlängerung das entscheidende Tor. Zuvor hatte Iserlohn durch Anthony Camara (6./47.) zunächst zweimal vorgelegt.

Kris Newbury (24.) und Jordan Owens (48.) glichen für die Pinguins aus, ehe Rylan Schwartz (55.) die Gastgeber erstmals in Führung brachte.

Doch nur 62 Sekunden später erzwang Travis Turnbull (56.) mit dem erneuten Ausgleich die Overtime.

Die Partien im Stenogramm:

Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg 2:3 (0:2, 2:1, 0:0)

Tore: 0:1 Furchner (3:57), 0:2 Dixon (12:01), 0:3 Aubin (20:42), 1:3 Fleury (22:48), 2:3 Acton (38:42)

Zuschauer: 6215

Strafminuten: Schwenningen 10 - Wolfsburg 8

Playoff-Stand: 0:2

Fishtown Pinguins Bremerhaven - Iserlohn Roosters 4:3 (0:1, 1:0, 2:2, 1:0) n.V.

Tore: 0:1 Camara (5:18), 1:1 Newbury (23:22), 1:2 Camara (46:15), 2:2 Owens (47:58), 3:2 Schwartz (54:39), 3:3 Turnbull (55:41), 4:3 Urbas (74:23)

Zuschauer: 4647

Strafminuten: Bremerhaven 10 - Iserlohn 12

Playoff-Stand: 2:0

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