Für diesen Horror-Check wird DEL-Rüpel Pinizzotto bestraft
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Münchens Rauhbein Steven Pinizzotto droht eine weitere Strafe. Nach seinem Foul gegen Mannheims Matthias Plachta ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Eishockey-Profi Steven Pinizzotto vom Deutschen Meister EHC Red Bulls München droht nach seinem Foul im Playoff-Halbfinale weiteres Ungemach. Die Staatsanwaltschaft München I hat gegen den 33-Jährigen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das bestätigte Pressesprecherin Anne Leiding.

Stürmer Pinizzotto hatte Matthias Plachta von den Adler Mannheim im ersten DEL-Halbfinale Ende März per Check niedergestreckt und den Nationalspieler dabei verletzt. Die DEL sperrte Pinizzotto für fünf Spiele, in der Final-Serie gegen die Eisbären Berlin (Stand 1:1) ist er inzwischen wieder spielberechtigt.

Ermittlungen sind ergebnisoffen

Oberstaatsanwältin Leiding betonte, dass die Einleitung des Verfahrens "nichts für den Ausgang" bedeute. Dieses sei "ergebnisoffen, das ist besonders wichtig." Ein Vorfall im Rahmen eines sportlichen Wettkampfes sei anders zu bewerten, "als wenn Ihnen jemand auf der Straße die Faust ins Gesicht schlägt".

Wie die Staatsanwaltschaft weiter bekannt gab, seien die beiden von Privatpersonen gegen Pinizzotto eingegangenen Anzeigen verbunden worden, sie werden unter einem Aktenzeichen geführt.

Für Pinizzotto sei bereits ein Verteidiger bestellt worden, die Akte der Polizei zugegangen. Diese nehme nun Ermittlungen auf. Wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, sei offen.

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