Bereit für eine neue Eiszeit: DEL legt wieder los!
teilenE-MailKommentare

Die Deutsche Eishockey Liga startet wieder. Ab Freitag geht es in den Stadien der 14 Teams zur Sache. SPORT1 hat die wichtigsten Infos zur neuen Saison.

Das Warten hat endlich ein Ende: Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) steht in den Startlöchern für die neue Saison (ab 14.9 LIVE im TV auf SPORT1).

Wie schon in den vergangenen Jahren geht es auch in dieser Spielzeit wieder darum, Serienmeister EHC Red Bull München vom Thron zu stoßen. Zuletzt sicherten sich die Münchner drei Titel in Serie.

Entsprechend motiviert dürften die Teams in die Begegnungen mit dem Champion gehen. Dieser muss zum Auftakt in die Hauptstadt zu den Eisbären Berlin (ab 19.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Nach der knappen 3:4-Niederlage in der letztjährigen Best-of-seven-Finalserie sinnen die Eisbären vor heimischem Publikum in der Mercedes-Benz-Arena auf Revanche.

SPORT1 hat die wichtigsten Infos zur DEL-Saison 2018/2019.

DEL: Spielplan, Modus und Termine

Die DEL-Hauptrunde wird in einer Viererrunde ausgetragen. Das heißt, alle 14 Teams spielen viermal gegeneinander.

Die Hauptrunde endet mit dem 52. Spieltag am 3. März 2019. (SERVICE: Der DEL-Spielplan)

Die besten zehn Teams der Hauptrunde qualifizieren sich für die Playoffs, wobei die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn zunächst in der ersten Playoff-Runde gegeneinander antreten, ehe das Viertelfinale folgt.

Die erste Playoff-Runde wird im Modus Best of three ausgetragen, danach geht es weiter im Modus Best of seven.

Absteigen muss nach wie vor kein Team. Bis 2020/2021 gibt es keinen Auf- und Abstieg in der DEL.

NHL Global Series Challenge: SPORT1 überträgt die Partie Kölner Haie vs. Edmonton Oilers mit Superstar Leon Draisaitl am 30. Oktober ab 15.30 Uhr LIVE und exklusiv im Free-TV.

DEL 2018/2019: Die Favoriten

Nach dem Titel-Hattrick geht der EHC Red Bull München erneut als absoluter Top-Favorit in die Saison. Verzichten müssen Sie dabei allerdings auf Dominik Kahun.

Nach starken Auftritten bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang zog es den Stürmer in die NHL zu den Chicago Blackhawks.

Dazu verließ Finals-MVP Jon Matsumoto den Klub in Richtung der Iserlohn Roosters. Im Gegenzug gelang der Mannschaft von Trainer Don Jackson mit der Verpflichtung von Matt Stajan von den Calgary Flames ein echter Transfer-Coup.

Über 1.000 Spiele in der NHL kann der Kanadier in seiner Karriere vorweisen.

Edmonton Oilers v Calgary Flames
Matt Stajan kam von den Calgary Flames zu Red Bull München © Getty Images

Zu den heißesten Verfolgern dürften auch in diesem Jahr wieder die Eisbären Berlin, die Adler Mannheim und die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg gehören.

Nach der knapp verpassten Meisterschaft in der vergangenen Saison brennen vor allem die Eisbären in diesem Jahr umso mehr auf den achten Titel der Vereinsgeschichte.

Mit Clement Jodoin setzen die Berliner auf einen neuen Cheftrainer. Der Kanadier war in der vergangenen Saison bereits als Co-Trainer von Uwe Krupp aktiv.

Nürnberg und Mannheim wollen ihrerseits nach dem Halbfinal-Aus im Vorjahr endlich wieder ins Finale.

Doch auch der ERC Ingolstadt will ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden. "Mein Ziel ist es, Meister zu werden, sonst wäre ich nicht hier. Halbfinale, Finale, das ist alles schön und gut, aber du willst doch diesen Pokal nach Hause bringen", sagte Stürmer Laurin Braun selbstbewusst.

Neue Regeln der DEL

Die DEL führt zur neuen Saison zahlreiche Regeländerungen ein. Unter anderem gibt es Neuerungen bei der Ausführung von Penaltys und zum Ablauf des Shootouts, zudem wird der Torraum anders aussehen.

Der Weltverband IIHF hat in den Regeln für 2018/19 das in der nordamerikanischen Profiliga NHL verwendete Torraum-Layout übernommen, diese Maße werden auch in der DEL eingeführt.

Der bislang übliche Halbkreis vor dem Tor wird rechts und links abgeschnitten. Der geschützte Bereich der Goalies ist damit nur noch 2,44 statt 3,60 m breit. Im Gegenzug erstreckt sich der Torraum 3 cm weiter in das Spielfeld.

Nach einem Foul in einer Breakaway-Situation musste bisher der gefoulte Spieler den daraus resultierenden Penalty selbst ausführen. Ab sofort steht es dem Trainer frei, einen beliebigen Feldspieler zu benennen, der zum Eins-gegen-Eins antritt.

Außerdem stellt beim Shootout zur Ermittlung des Siegers ab der neuen Saison immer das Heimteam den ersten Penaltyschützen. Es findet kein Münzwurf mehr statt.

Die DEL bei SPORT1

Bis einschließlich 2019/20 zeigt SPORT1 pro Saison weiterhin mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV. Darunter Partien der Hauptrunde sowie der anschließenden 1. Playoff-Runde, der Playoffs sowie der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft.

Neu ist die Bully-Zeit. In der Regel findet das LIVE-Spiel immer sonntags um 17 Uhr statt. Die TV-Partien sind auch online und in der SPORT1-App via LIVESTREAM zu sehen.

Zudem können die Eishockey-Fans alle DEL-Spiele live und in HD bei der Telekom über das TV-Angebot Entertain sowie online, über Mobilfunk, Smart TVs und Streamingdienste sehen.

Basti Schwele, Sascha Bandermann und Rick Goldmann bilden seit Jahren das Eishockey-Gespann bei SPORT1 © SPORT1

Aus den DEL-Arenen begrüßt Moderator Sascha Bandermann die Zuschauer. Als Kommentatoren sind neben Basti Schwele weiterhin Franz Büchner, Jan Lüdeke und Patrick Bernecker am Mikrofon im Einsatz.

Dazu begleiten Rick Goldmann und weitere namhafte Experten wie Sven Felski, Andreas Renz und Patrick Ehelechner die Liveübertragungen im Free-TV.

Zusätzlich zu den TV-Spielen runden ausführliche Berichte und Analysen sowie Videos, LIVETICKER und Votings auf SPORT1.de, in der SPORT1-App sowie auf der Facebookseite SPORT1 Eishockey die DEL-Berichterstattung ab.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image