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Keith Aulie kassierte mit dem EHC Red Bull München eine Niederlage gegen Ingolstadt
Keith Aulie kassierte mit dem EHC Red Bull München eine Niederlage gegen Ingolstadt © Imago
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Die Düsseldorfer EG kassiert am 9. DEL-Spieltag die zweite Niederlage in Serie, bleibt aber Tabellenführer. München und Mannheim können den DEG-Patzer nicht nutzen.

Die Düsseldorfer EG hat die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (LIVE im TV auf SPORT1) trotz einer Niederlage am neunten Spieltag erfolgreich verteidigt.

Nach sieben Siegen zum Saisonstart verlor der Altmeister am Sonntag bereits zum zweiten Mal in Folge, nach einer Aufholjagd im dritten Drittel unterlag die DEG den Krefeld Pinguinen mit 3:4 (0:2, 0:1, 3:0, 0:1) nach Verlängerung (DATENCENTER: Die Tabelle). 

Der erste Verfolger Adler Mannheim musste sich bei Vizemeister Eisbären Berlin mit 1:4 (0:0, 0:2, 1:2) geschlagen geben. Düsseldorf liegt mit 19 Punkten an der Spitze, Mannheim steht weiterhin bei 18 Zählern und belegt Rang zwei. Die Straubing Tigers verpassten ebenfalls den Sprung an die Tabellenspitze. Straubing gab gegen die Nürnberg Ice Tigers eine 2:0-Führung aus der Hand, unterlag mit 3:7 (1:0, 2:4, 0:3) und ist damit weiterhin Vierter. 

Meister München patzt im Derby

Serienmeister Red Bull München verlor nach zuletzt drei Siegen in Serie vor heimischer Kulisse 2:4 (0:1, 1:1, 1:2) gegen Ex-Meister ERC Ingolstadt. David Elsner (7.) und Tyler Kelleher (26.) brachten Ingolstadt in Führung, Ryan Button (27.) gelang der schnelle Anschlusstreffer für die Münchner. Im Schlussabschnitt erhöhte Brett Olson (48.), ehe Patrick Hager (55.) das Spiel noch einmal spannend machte. Michael Collins (60.) sorgte kurz vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. 

Die Ingolstädter (17 Punkte) zogen damit in der Tabelle an München (16) vorbei und verbesserten sich auf Rang drei. München ist Fünfter.

Wolfsburg verliert Nord-Duell

Die Grizzlys Wolfsburg mussten nach dem überraschenden 4:3-Sieg am Freitag gegen die DEG einen Rückschlag hinnehmen. Die Wolfsburger verloren bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 3:4 (0:3, 1:1, 2:0), es war die insgesamt siebte Niederlage.

Die Spiele im Stenogramm:

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Grizzlys Wolfsburg 4:3 (3:0, 1:1, 0:2)
Tore: 1:0 Feser (10:58), 2:0 Quirk (12:28), 3:0 Urbas (17:19), 4:0 Nehring (25:35), 4:1 Ohmann (37:39), 4:2 Höhenleitner (42:55), 4:3 Fauser (50:46)
Zuschauer: 4044
Strafminuten: Bremerhaven 8 - Wolfsburg 6

EHC Red Bull München - ERC Ingolstadt 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)
Tore: 0:1 Elsner (6:47), 0:2 Kelleher (25:45), 1:2 Button (26:37), 1:3 Olson (47:49), 2:3 Hager (54:50), 2:4 Collins (59:16)
Zuschauer: 3970
Strafminuten: München 8 - Ingolstadt 6

Düsseldorfer EG - Krefeld Pinguine 3:4 (0:2, 0:1, 3:0, 0:1) n.V.
Tore: 0:1 Costello (5:47), 0:2 Pietta (18:40), 0:3 Caron (26:49), 1:3 Barta (44:20), 2:3 Olimb (46:33), 3:3 Niederberger (52:49), 3:4 Pietta (64:09)
Zuschauer: 9485
Strafminuten: Düsseldorf 10 - Krefeld 6

Eisbären Berlin - Adler Mannheim 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)
Tore: 1:0 Sheppard (33:12), 2:0 DuPont (34:56), 2:1 Plachta (44:30), 3:1 MacQueen (47:39), 4:1 Ranford (48:32)
Zuschauer: 12.931
Strafminuten: Berlin 8 - Mannheim 4 plus Spieldauer-Disziplinar (Raedeke)

Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)
Tore: 1:0 Zerressen (2:16), 2:0 Uvira (5:30), 3:0 Schütz (21:45), 3:1 Rech (49:42)
Zuschauer: 7534
Strafminuten: Köln 2 - Schwenningen 4

Iserlohn Roosters - Augsburger Panther 6:7 (0:2, 3:3, 3:2)
Tore: 0:1 Stieler (5:48), 0:2 Sezemsky (12:55), 1:2 Matsumoto (20:36), 1:3 Ullmann (27:12), 2:3 Yeo (29:07), 2:4 Schmölz (30:10), 2:5 White (32:35), 3:5 Camara (38:35), 4:5 Dmitriev (42:19), 4:6 Payerl (50:50), 5:6 Fischer (53:08), 5:7 Ullmann (56:48), 6:7 Matsumoto (59:45)
Zuschauer: 3677
Strafminuten: Iserlohn 16 - Augsburg 14 

Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers 3:7 (1:0, 2:4, 0:3)
Tore: 1:0 Ziegler (6:50), 2:0 Mouillierat (25:14), 2:1 Bast (26:16), 2:2 Lalonde (32:31), 2:3 Pföderl (33:29), 2:4 Bast (34:02), 3:4 Loibl (38:33), 3:5 Dupuis (44:44), 3:6 Dupuis (48:35), 3:7 Pföderl (55:52)
Zuschauer: 3780
Strafminuten: Straubing 6 - Nürnberg 8

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